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Infilmity: „Wenn wirs nicht beruflich machen würden, würden wirs trotzdem machen“

Lisa Hackl, 03.05.2022 10:48

HINZENBACH. Jakob Kreinecker hat einen mutigen Schritt getan. Mit 22 Jahren hat er sich als Kameramann und Fotograf unter dem Namen „infilmity“ selbstständig gemacht, gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Simon Knogler (18). 

Beim Drohnenshooting mit Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Infilmity)
  1 / 2   Beim Drohnenshooting mit Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Infilmity)

Kreinecker absolvierte die Höhere technische Lehranstalt (HTL) für Medientechnik in Traun, Knogler steht in derselben Schule derzeit kurz vor der Matura. 2019 filmt Kreinecker sein erstes Aftermovie von einem Sommerfest. Knogler ist währenddessen schon seit jungen Jahren als Partyfotograf im Bezirk unterwegs. Die beiden lernen sich beim Schlagzeugspielen kennen, als Kreinecker einen Partner für ein Projekt braucht, fragt er Simon um Hilfe. Die beiden arbeiten zusammen, schnell stellt sich heraus, dass sie dieselbe Vorstellung von Photography und Film haben. Sie gründen Infilmity und sind seitdem als Eventfotografen unterwegs. Weil die Feste, für die sie engagiert waren, abgesagt wurden, beginnen sie mit Firmen zusammenzuarbeiten und können mit Landeshauptmann Thomas Stelzer im Landhaus mit einer Drohne drehen.

Vollgas geben

Jetzt wo Imagefilme für Unter­nehmen und Medienbegleitung von Veranstaltungen möglich sind, wollen die beiden noch mehr Gas geben. Jakob kündigt seinen Job, um sich voll und ganz Infilmity zu widmen. „Endlich kann ich allen Projekten nachgehen, die ich mir schon lange vornehme“, erklärt er.

Unterschied zu anderen

„Wir wissen, was junge Leute sehen wollen und man merkt, dass wir es aus Leidenschaft ­machen“, erklären die beiden jungen Fotografen. Der Spaß, den sie bei der gemeinsamen Arbeit mitbringen, färbt auch auf ihre Umgebung ab. „Wenn wir die Arbeit nicht beruflich machen würden, würden wir es trotzdem machen“, sind sich die beiden einig.

Ziele vor Augen

Die Projekte werden aufgeteilt, je nach Kunde übernimmt Simon oder Jakob den leitenden Teil der Produktion. „Vier Augen sehen aber immer mehr“, erklären die beiden. Bei ihren Zielen bleiben die beiden realistisch. „Das Ziel ist, dass wir nach Simons Zivildienst beide von Infilmity leben können“, erklärt Jakob.


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