Katastrophenschutz Eferding: Was passiert, wenn was passiert?

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Lisa Hackl Tips Redaktion Lisa Hackl, 20.05.2022 07:30 Uhr

EFERDING. Als Stadtrat für Gesundheit, Katastrophenschutz und Feuerwehr kümmert sich Heinz Petrovitsch um Notfälle innerhalb der Stadtmauern. Im Gespräch gibt er Tipps zur Vorbereitung auf Notfälle und ruft zur freiwilligen Interaktion auf. 

Gemeinsam mit einem Gremium aus den Eferdinger Umlandgemeinden wird derzeit an einem Blackout -­Notfallplan gearbeitet. Mehrere Tage kann ein solcher, längerer Stromausfall dauern. „Wenn jeder in dieser Zeit zuhause ist und zu Essen hat, sind wir gut abgesichert“, erklärt Petrovitsch. Die Bevölkerung ist dennoch aufgerufen, selbst für Lebensmittel-Vorräte und Bargeld zu sorgen, die im Notfall verwendet werden können. „Abfluss- und Wasserversorgung ist gesichert“, erklärt der Zivilschutz-Beauftragte der Stadtgemeinde Eferding. „Man kann sich das vorstellen, wie einen Corona-Lockdown ohne Strom“, erklärt er.

Zwischen Verharmlosung und Übertreibung

In der Bevölkerung werde das Thema Blackout oft entweder verharmlost oder übertrieben, mit ein wenig Vorbereitung brauche man jedoch keine Angst vor einem Notfall haben. Als Stadtrat für Katastrophenschutz muss Petrovitsch auch für mehrere Vorfälle gleichzeitig gerüstet sein, wenn zum Beispiel ein längerer Stromausfall auf ein Hochwasser in der Region trifft.

Blaulichtorganisationen fördern

Rotes Kreuz, Feuerwehr und andere Blaulichtorganisationen bauen auf Freiwilligkeit, erklärt Petrovitsch. Zum Schutz vor Katastrophen ist es auch wichtig, diese Organisationen zu unterstützen. Auch Erwachsene können noch als Neumitglieder einsteigen. „Man kann auch mit 40 Jahren noch neue Sachen beginnen, niemand ist zu alt, um jemanden zu helfen“, erklärt das Rotkreuz-Mitglied. Die Mitarbeit in einer Organisation fördert nicht nur das Gemeinwohl, sondern auch die eigene Gesundheit und Gemeinschaft. Corona habe sich oft für die Blaulichtorganisationen positiv ausgewirkt, viele hätten Neumitglieder aufgenommen, das Bewusstsein der Bevölkerung für Gesundheit und Katastrophenschutz werde immer mehr geschärft. Auch die Gesunde Gemeinde fällt in Petrovitschs Aufgabengebiet, hier gilt es in den kommenden Jahren die Bemühungen zu verstärken und mehr Angebote zum Thema anzubieten.

Zivilschutz-Tipps

Im Falle eines Blackouts rät der Zivilschutzverband dazu, Lebensmittel- und Getränkevorräte für zehn Tage zu organisieren und auch Medikamente und Hygieneartikel zu Hause zu haben. Notfallradio, Notkochstelle und Notbeleuchtung sind von Vorteil, auf Kerzen sollte wegen der Brandgefahr verzichtet werden. In der Familie sollten Aufgaben verteilt und auch für Haustiere vorgesorgt werden. Petrovitsch empfiehlt zudem die Installation der Zivilschutz-SMS.

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