Wenn Bücher das Leben verändern

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Nora  Heindl Tips Redaktion Nora Heindl, 10.08.2022 16:31 Uhr

ST. MARIENKIRCHEN. „Ein Buch kann ein Leben verändern“, ist Roland Schwarz sicher. Überzeugende Geschichten präsentiert der gebürtige Samareiner in seinem Buchdebüt „Mit Moby Dick aufs Containerschiff“.

„Meine Lieblingsgeschichte ist die von einem Studienkollegen Martin aus Graz, auch weil ich ein bisschen mitverantwortlich war. Ich hatte ihm Moby Dick zum Lesen gegeben, weil ich selber nicht viel damit anfangen konnte. Nachdem er fertig war, hat er gemeint, dass er jetzt endlich weiß, was er im Leben will: Er möchte auf den Weltmeeren unterwegs sein. Mittlerweile ist er tatsächlich Kapitän auf einem Containerschiff“, erzählt der Deutsch- und Englischlehrer, der aktuell an einem österreichischen Gymnasium in Prag unterrichtet.

Oder sein Sprachassistent Ben aus York, der in der Schule keine Fremdsprachen hatte, aber nach „Lord of the Rings“ so begeistert von komplexen Sprachen war, dass er Linguistik studiert hat. Oder Fabienne aus Salzburg, die als Mädchen zahllose Abenteuer mit der Knickerbocker-Bande erlebt hat und auch später Dingen auf der Spur sein wollte und deshalb heute Journalistin ist.

Diese und 25 weitere Geschichten aus aller Welt, die der Samareiner zusammengetragen hat, beweisen, dass Bücher das Leben nachhaltig beeinflussen, ja ihm eine entscheidende Wende verleihen können. Die Erzählungen spannen einen Bogen von Johann Wolfgang von Goethes Lyrik, Marlen Haushofers Prosa, Stefan Zweigs psychologischen Novellen bis hin zu Thomas Brezinas Kinder- und Jugendliteratur und J. K. Rowlings Zauberwelt.

Bücherwurm seit Kindheit an

Für Schwarz ist Lesen seit Kindesbeinen an seine größte Leidenschaft. „Meine Eltern waren jahrzehntelang Bibliothekare in Samarein, mein Papa zudem Deutschlehrer in Dachsberg. Jedes neue Buch, das für die Bibliothek gekauft wurde, durften vorher meine Geschwister und ich lesen. Das ist hängen geblieben. Sobald ich ein Buch in die Hand bekomme, lese ich es, auch wenn ich manche nach 50 Seiten wieder weglege“, sagt der Samareiner. „Im Sommer liege ich am liebsten im Garten von meiner Mama und lese. Dann liege ich zwar in Samarein, bin aber im Kopf irgendwo in Sibirien oder Kanada unterwegs, wo das Buch mich halt hinführt. Zum Glück. Ich bin dankbar dafür, dass mir Lesen so viel gibt, denn ich glaube nicht, dass man sich aussuchen kann, ob man ein Bücherwurm wird.“

Nur eines fehlt Roland Schwarz noch: „Ich muss ehrlich sein, es gab zwar viele Bücher, die mein Leben bereichert haben, aber dieses eine Buch, das mein Leben verändert, war noch nicht dabei. Schade.“

Zum Vormerken: Eine Lesung findet am 1. Oktober im Mostspitz in St. Marienkirchen statt.

Roland Schwarz freut sich über weitere lebensverändernde Buchgeschichten, Feedbacks, Einladungen zu Lesungen etc. per Mail an findemobydick@gmail.com

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