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ALKOVEN. 170 Einsatzkräfte hatten am Samstagnachmittag, 25. Mai ihren Übungsort im Institut Hartheim in Alkoven. Anlass dafür war eine Einsatzübung für insgesamt neun Feuerwehren sowie Sanitätern des Samariterbundes und des Roten Kreuzes.

Im Institut Hartheim wurde für den Ernstfall geübt. (Foto: Hermann Kollinger)
Im Institut Hartheim wurde für den Ernstfall geübt. (Foto: Hermann Kollinger)

Das Institut Hartheim im Gemeindegebiet von Alkoven ist eine Einrichtung, die sich der Betreuung von körperlich und mental beeinträchtigten Menschen annimmt. Zu diesem Zweck steht in unmittelbarer Nähe vom Schloss Hartheim ein entsprechender Gebäudekomplex. Darin werden 150 Klienten betreut. Viele davon sind bettlägerig oder benutzen einen Rollstuhl. Für sie ist zudem die Begegnung mit einer Stresssituation wie im Falle eines Brandes eine zusätzliche Besonderheit. Allem voran, wenn vertraute Personen unter einer Atemmaske für die Bewohner beispielsweise nicht sofort erkennbar sind.

Sonderalarmplan für besondere Bedingungen

So ist es trotz Vollausstattung mit automatischen Brandmeldern erforderlich, in größeren Zeitabständen den realen Ernstfall zu üben. Zu diesem Zweck steht auch ein entsprechender Sonder-Alarmplan zur Verfügung, der sich vom regulären Alarmplan - vor allem in Bezug auf zusätzliche Hubrettungsgeräten - abhebt. Besondere Bedingungen gelten ebenso bei der Evakuierung, da beispielsweise die versperrten Balkone von den Atemschutzträgern oder der Korbbesatzung erst aufgesperrt werden müssen. Im Zuge der Ausarbeitung der Übung hat man sich auch einige Ziele gesetzt. Auch gilt es dem Einsatzkräfte-Nachwuchs und neuen Führungskräften einen Einblick in den Ablauf im potenziellen Ernstfall zu bieten.

Zahlreiche Kräfte im Einsatz

Mit im Szenario verpackt war selbstverständlich auch der Rettungsdienst, wobei hier sowohl der Samariterbund als auch das Rote Kreuz im Einsatz standen und die fiktiv Verletzten versorgt haben. Neben der Institutsleitung stand auch Bürgermeisterin Monika Rainer-Weberberger im Einsatz. Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Michael Hutterer verfolgte das Geschehen live vor Ort und machte sich ein Bild über die Evakuierungs- und Einsatzmaßnahmen. Alle Abläufe liefen in der Einsatzleitung zusammen, die von der Feuerwehr Polsing gemeinsam mit der Einsatzführungsunterstützung der Feuerwehr Axberg aufgebaut worden ist. Ebenso mit dabei waren Bezirksfeuerwehrkommandant Thomas Pichler sowie Abschnitts-Feuerwehrkommandant Huber Straßer.

Vertreten waren insgesamt 170 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Alkoven, Polsing, Aschach an der Donau (Atemschutzfahrzeug), Scharten, Axberg (inklusive EFU), Kirchberg-Thening, Leonding (Drehleiter, Ersatz für Leiter Eferding, Leonding regulär in ALST 3), Schönering und Marchtrenk.


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