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ST. MARIENKIRCHEN. Die Marktgemeinde St. Marienkirchen an der Polsenz ist nicht nur Teil des Naturparks Obst-Hügel-Land, es gibt dort auch einen Obstbauverein, einen Obstlehrgarten und ein Mostmuseum.

Zum Abschluss des Rundgangs im Mostmuseum gibt es für die Besucher eine Kostprobe. (Foto: MT Medien Michael Thallinger)

Das Mostmachen hat in St. Marienkirchen eine besondere Bedeutung: Schon im Gemeindewappen der sogenannten Mosthauptstadt gibt es eine Spindelpresse. Das Mostmuseum befindet sich in den im Originalzustand erhaltenen Räumlichkeiten des rund 300 Jahre alten ehemaligen Getreidespeichers der Pfarre. Dort können Besucher sehen, wie der Most früher im Presshaus gewonnen wurde und Obstmühlen, Pressen, Fässer oder „Roßwalzel“ aus den letzten Jahrhunderten besichtigen. Der Obstbauverein wurde 1950 gegründet und bereits 1951 fand die erste Mostkost statt. Im Obstlehrgarten wurden mehr als 100 Apfel-, knapp 70 Birnen- und etliche Kirschen- und Zwetschkensorten zusammengetragen.


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