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Niederländische Jostiband zu Gast im Schloss Hartheim

Katharina Bocksleitner, 26.02.2026 10:36

ALKOVEN. Das weltweit größte Orchester für Menschen mit Behinderung, die Jostiband aus den Niederlanden, besuchte gemeinsam mit Begleitpersonen der Organisation IPSE DE BRUGGEN den Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim in Alkoven.

Die Jostiband aus den Niederlanden im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim (Foto: Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim)

Dort wurde der Opfer der NS-Euthanasie-Verbrechen gedacht und die Gruppe übergab dem Leiter des Lern- und Gedenkorts Florian Schwanninger ein Buch über die Geschichte und das Wirken der Jostiband. Das Orchester zielt darauf ab, zum einen Inklusion nachhaltig sichtbar zu machen. Menschen mit Behinderung sollen einen festen Platz in der Mitte der Gesellschaft und auf den großen Bühnen haben. Zum anderen soll die Erinnerung an die NS-Zeit wachgehalten werden. Die Verbrechen der Vergangenheit dürfen nicht in Vergessenheit geraten, eine Wiederholung soll verhindert werden. Vor allem geht es aber darum, eine Verbindung hinein in die Gesellschaft zu schaffen. Durch persönliche Geschichten und gemeinsame Erlebnisse will das Projektteam Brücken zwischen Menschen und Nationen bauen.


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