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ST. MARIENKIRCHEN. Der Naturschutzbund Oberösterreich und der Naturpark Obst-Hügel-Land laden am Freitag, 22. September, zu einem „Sensenkurs unter Obstbäumen“ im Rahmen des Bienenschutzfonds ein.

Foto: Julia Kropfberger
Foto: Julia Kropfberger

Die jahrhundertealte Kulturtechnik des Sensenmähens beherrschen heute nur mehr wenige Menschen, dabei verbindet das händische Schneiden des Grases körperliche Arbeit mit meditativer Leichtigkeit. Wenn früher die Schnitter im Morgengrauen zu den feuchten Wiesen zogen, um ihr Tagwerk zu verrichten, hatten sie ein gutes Werkzeug, viel Erfahrung und jahrelange Übung im Gepäck. Das Wissen, um den richtigen Sensenschwung, „a guade Schneid“ und einen exakten Schwad wird vom Sensenverein Österreich bis heute weitergegeben.

Neben theoretischem Wissen über die Geschichte, Sensentypen, Aufbau der Sense und kurze Einführung in die Kunst des Dengelns gibt es in dem Nachmittagskurs vor allem viel Gelegenheit zum praktischen Erlernen und Üben. Kursleiter ist Uli Seufferlein, zertifizierter Sensenlehrer, Zimmermeister und Biobauer. Die Veranstaltung selbst findet am Floimayrhof der Familie Reiter, Eben 11, in St. Marienkirchen/Polsenz statt.

Kosten: 70 Euro pro Person; 50 Euro für Naturschutzbund- und Naturpark-Mitglieder; Bitte festes Schuhwerk und einen Gürtel zum Befestigen des Kumpfs mitbringen.

Anmeldung erforderlich beim Naturschutzbund OÖ unter 0732/779279


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