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HARTKIRCHEN. Auch heuer lädt die Plattform Eine Welt Hartkirchen zu den „Fairen Tagen im Mai“. Im Mittelpunkt steht dabei das gute Leben für uns und für alle: in unserer Region, in einer intakten Umwelt, auf einer Welt, die allen Menschen gehört. Dafür können wir eine Menge tun. Den Startschuss dazu gibt heuer der erste Hartkirchner Naturgartentag mit Pflanzentausch der Katholischen Frauenbewegung am 5. Mai ab 14 Uhr im Pfarrgarten mitten in Hartkirchen.

Foto: Plattform Eine Welt Hartkirchen
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Ein schöner Garten bringt Natur in den Alltag. Er beschenkt uns mit Blumen, Obst und Gemüse, frischer Luft und Platz zum Entspannen. Dafür will er gepflegt und bearbeitet werden. Immer mehr Menschen wollen bei der Gartenarbeit auf Kunstdünger und chemische Keulen verzichten. Der Natur und der eigenen Gesundheit zu Lieben macht das auch Sinn.

Beim ersten Hartkirchner Naturgartentag dreht sich alles rund ums Thema Natur im Garten. Beim Pflanzentausch der Kath. Frauenbewegung gibt“s eine Vielfalt an Gartenpflanzen zum Tauschen oder gegen eine kleine Spende. Hartkirchner Imker informieren über das Leben der Bienen und wie wichtig der Schutz unserer Insektenwelt auch für den Menschen ist. Eine Ausstellung des Bodenbündnisses, ein Büchertisch der Pfarrbibliothek, Infos zur Kompostierung und ein Kinderprogramm runden den Nachmittag ab. Ein Buffet mit afghanischen Köstlichkeiten lädt zum Verweilen ein.

Infos vom Kompostpionier

Um 15.30 Uhr zeigt der Biobauer und Kompostpionier Gerhard Weißhäupl aus Haibach seine Gerätschaften zur Zubereitung von Komposttee – ein natürliches Mittel zu Pflanzenstärkung und für die Bodenfruchtbarkeit. In seinem Vortrag beim Naturgartentag gibt er wertvolle Tipps zur Kompostierung und Bodenfruchtbarkeit im Hausgarten.

Gesunde Böden: Lebensgrundlage und Klimaschutz

Gesunde Gartenböden haben viele wichtige Funktionen. Sie speichern Wasser, filtern Schadstoffe und versorgen die Pflanzen mit Nährstoffen. Ein gesunder Boden ist die Voraussetzung für gesunde Lebensmittel aus dem Garten. Durch schonende Bodenbearbeitung, Kompost statt Kunstdünger und natürliche Schädlings- und Unkrautbekämpfung statt Chemie kann das Bodenleben gezielt gefördert werden. Die Gartenbesitzer profitieren von ertragreichen Pflanzen und gesunden Lebensmitteln.

Was für den Garten im Kleinen gilt, gilt natürlich auch im Großen: Der fruchtbare, naturnah bewirtschaftete und lebendige Boden ist Grundlage für unsere Ernährung und ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Grundwasserschutz. Bauern, die möglichst naturnah und ökologisch arbeiten, leisten daher einen wertvollen Beitrag für uns alle.


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