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EFERDING. Technische Neuerungen sind im Rettungswesen von besonderer Bedeutung, zumal Leben davon abhängen können. Mit 6. Dezember wird die Rettungsleitstelle des Bezirkes Eferding deshalb der neuen Rettungsleitstelle Hausruckviertel angeschlossen. Für die Bevölkerung wird sich mit dem Tag der Zuschaltung um 8 Uhr nichts Bemerkbares ändern.

Claus Wellek und Mathias Zach aus Eferding gehören nun zum Team der Rettungsleitstelle Hausruckviertel, die in Zukunft für die Notrufbearbeitung 144 und 141 sowie die Einsatzmittel- und Krankentransportdisposition zuständig ist. Foto: Rotes Kreuz Eferding

Die Notrufe 144 und 141 für Ärztedienste werden lediglich der Rettungsleitstelle Hausruckviertel des neuen OÖ Leitstellenverbundes zugeschaltet. Unabhängig ob ein Notfall vorliegt oder ein Krankentransport angemeldet werden möchte, über die Telefonnummer 144 (ohne Vorwahl) steht das Rote Kreuz in bewährter Form rund um die Uhr zur Verfügung. Wird ein Arzt außerhalb der Ordinationszeiten, in der Nacht und am Wochenenden benötigt, so wird dieser weiterhin über die Telefonnummer 141 (ohne Vorwahl) wie gewohnt vermittelt.

Mit der neuen und verbesserten Technik steht den Disponenten eine noch bessere Unterstützung bei der Entgegennahme eines Notfalles oder einer anderen Hilfsanforderung zur Verfügung. Die Sanitäter-Teams, als auch das Notarzt-Team bekommen die Einsatzaufträge digital ins Fahrzeug auf ein Display übertragen und der Einsatzort wird mit der Navigation verbunden, womit Hörfehler und dergleichen wegfallen. Über eine Positionsbestimmung kennt die Rettungsleitstelle Hausruckviertel immer exakt die Standorte aller Rettungsfahrzeuge (auch Durchfahrende aus anderen Bezirken) und sieht somit sofort, wer dem Einsatzort am nähesten ist und noch schneller Hilfe vor Ort leisten kann.

An den Rotkreuz-Standorten Hartkirchen, Eferding und Wilhering sowie an den verfügbaren Einsatzfahrzeugen ändert sich ebenfalls nichts. So wie in Hartkirchen und Wilhering schon normal, wird ab 6. Dezember auch in Eferding nicht mehr rund um die Uhr jemand an der Dienststelle anzutreffen sein. Zu den üblichen Bürozeiten (Mo-Fr) sind das Bezirksbüro und der Empfang in der Regel besetzt. Außerhalb dieser Zeiten oder wenn die Stellen unbesetzt sind und das letzte Einsatzfahrzeug ausrückt, werden die Türen versperrt. Die alte Gewohnheit mit Kranken oder Verletzten zum Roten Kreuz in Eferding zu fahren, hat sich schon mit der Einführung des HÄND als nicht mehr geeignet erwiesen und ist ab 6. Dezember gänzlich nicht mehr anzuraten. Es steht im Eingangsbereich nur noch eine Sprechanlage zur Verfügung, die mit den Kollegen in der Rettungsleitstelle Hausruckviertel verbindet. Diese wird dann die notwendigen Maßnahmen einleiten. Für die Patienten ist es daher besser, sie dort zu lassen wo man ist, den Notruf 144 für die Rettung oder 141 wenn ein Arzt benötigt wird, anzurufen. Die notwendige Hilfe wird von der Rettungsleitstelle dann rasch direkt zum Patienten hinbeordert. Gefahren bei der Fahrt zum Roten Kreuz können vermieden werden und bei Zustandsverschlechterungen des Patienten vor Ort kann Erste-Hilfe geleistet werden, was im Auto nicht möglich ist.

Mit dieser Neuerung trägt das Rote Kreuz im Bezirk Eferding dazu bei, dass die Hilfeleistungen nochmals um ein Stückchen besser und effizienter bereitgestellt werden können. Das Rote Kreuz steht mit allen seinen Angeboten und Dienstleistungen daher im gleichem Umfang und Servicequalität für die Bevölkerung im Bezirk zur Verfügung.


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