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HARTKIRCHEN. Das Projekt Hartrium in Hartkirchen wurde von Martina Steininger und Gudrun Neuhuber nicht nur ins Leben gerufen, um einen vorhandenen Leerstand im Ortszentrum zu beleben, sondern auch, um einen öffentlichen Raum anzubieten und der Vereinsamung entgegenzuwirken.

Martina Steininger (l.) und Gudrun Neubauer gründeten das Hartrium. (Foto: privat)
Martina Steininger (l.) und Gudrun Neubauer gründeten das Hartrium. (Foto: privat)

Nach dem Motto „Dorf sind wir alle“ möchten die beiden Menschen ermutigen, sich zu öffnen, für andere da zu sein und sich mit ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten einzubringen. Damit möchten sie eine lebenswerte Gemeinde und ein Gemeinschaftsgefühl schaffen.

„Hartrium ist ein Wortspiel, zusammengesetzt aus Hartkirchen und Atrium. Mit Atrium bezeichneten die Römer einen viereckigen Innenraum in der Mitte des Hauses, von dem aus die umliegenden Räume erreicht werden konnten. Das Atrium war der zentrale Aufenthaltsraum mit einer Öffnung im Dach für den Lichteinfall – und genauso sieht es im Hartrium aus. Ein großer Raum in der Mitte mit einer Leselounge, einem kleinen Dorfcafé, einer Ludothek und darum herum sind die Galerie, der Dorfladen, der Seminarraum, der Vintage-Shop und ein Dorfbüro angeordnet“, erklärt Neuhuber.

Das Hartrium wird von den Hartkirchnern gut angenommen: Viele Veranstaltungen waren bereits und weitere werden folgen. Die Mitgliederanzahl beträgt derzeit schon über 80, davon sind circa 25 fix im Arbeitsteam. Steiningers und Neuhubers Pläne für die Zukunft lauten: „Wir möchten unseren Weg weitergehen, einen Ort zu schaffen, wo Menschen zusammenkommen und sich wohlfühlen.“

Die offizielle Eröffnungsfeier mit vielseitigem Programm findet am Freitag, 14. April, ab 10 Uhr statt.


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