Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ALKOVEN. Das Glück dieser Erde liegt für Sophie Marlene Francz wahrhaftig auf dem Rücken der Pferde. Für die 17-jährige Alkovenerin könnte es derzeit kaum besser laufen. Auf den Landesmeistertitel folgte der internationale Erfolg.

Sophie Marlene Francz mit ihrem Show Man M. Foto: Fotoagentur Dill
Sophie Marlene Francz mit ihrem Show Man M. Foto: Fotoagentur Dill

Mit einem Start-Ziel-Sieg sicherte sich die Dressurreiterin bei der Landesmeisterschaft in Steyr den Titel in der Klasse Junge Reiter (18-21 Jahre, Klasse LP). Die 17-jährige Juniorenmeisterin aus 2014 nannte freiwillig die nächste höhere Altersklasse und ließ auch von Beginn an keine Zweifel daran aufkommen.

Schon in der Einlaufprüfung am ersten Tag, welche noch nicht zur Meisterschaft zählte, verwies die gebürtige Eferdingerin auf ihrem 13-jährigen Wallach Show Man M alle anderen auf die hinteren Plätze. Etwas unglücklich verlief die Startnummernausgabe für den ersten Wertungstag und Sophie Marlene Francz musste als Erste ins Viereck. Für ihren Ritt wurde sie mit Höchstnoten belohnt, die bis zum Ende niemand toppen sollte. Als Führende in der Wertung startete sie am dritten Tag als letzte Teilnehmerin und zeigte dabei erneut, dass sie nicht umsonst im Bundesjuniorenkader und dem OEPS Talente Team ist. Mit wunderschönen Traversalen und sagenhaften fliegenden Wechseln erritt sie sich nicht nur den dritten Sieg in Serie, sondern holte sich auch den Landesmeistertitel in der Kategorie Junge Reiter.

Internationaler Auftritt

Dass sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruht, bewies die 17-Jährige kurze Zeit später beim Internationalen Dressurturnier in Lamprechtshausen/Salzburg. Zum einen debütierte sie mit ihrem selbst ausgebildeten Nachwuchspferd Der Romantiker international in der Junioren Tour (Klasse M) und wurde zweitbeste Österreicherin. Zum anderen durfte sie mit Show Man M nach Freigabe durch den Verband die nächst höhere Altersklasse, die Young Rider Klasse (Klasse S), starten und wurde mit Platz vier und fünf auch hier zweitbeste Österreicherin. „Bei diesen Temperaturen, es hatte am Dressurviereck zirka 40 Grad, badet man im eigenen Schweiß unterm Frack, aber wenn man dann als Viertplatzierte bei der Siegerehrung einreiten darf und wo dann durch den Sieg von Diana Porsche noch dazu die österreichische Bundeshymne gespielt wird, bekommt man Gänsehaut“, so Sophie Marlene Francz.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden