Fußball: Aufsteiger überrascht Titelanwärter, gelungener Einstand als Cheftrainer
BEZIRKE EFERDING/GRIESKIRCHEN. Einen Achtungserfolg feierte Aufsteiger SV Pöttinger Grieskirchen in der ersten Frühjahrsrunde der Regionalliga Mitte.

Der Tabellenvorletzte ging gegen Hartberg durch Rumen Kerekov in Führung und trennte sich vom Zweiten schließlich 1:1. „Wir brachten einen heißen Titelanwärter an den Rand einer Niederlage. Rufen wir diese Leistung auch in den nächten Runden ab, könnte es mit dem Saisonziel Klassenerhalt klappen“, hofft Sportchef Ronald Scharschinger vor dem Gastspiel in Stadl-Paura (Sa., 18. 3., 15 Uhr).
Zwei Siege, eine Niederlage
Ein gelungenes Trainerdebüt gab Jürgen Aschauer bei LT1 OÖ-Ligist St. Marienkirchen/P. „Wir ließen in der Defensive wenig zu und kreierten gute Offensivaktionen“, ist der gebürtige Bad Goiserer mit dem Auftritt seiner Truppe beim 2:0 über Schlusslicht St. Martin/M. zufrieden. Den Weg zum Sieg machte Hrvoje Bubalo mit dem 1:0 bereits in der achten Minute frei. Noch vor der Pause setzte Stephan Dieplinger den Schlusspunkt.
Mit einem 4:1-Kantersieg gegen die Bad Ischler „Kaiserjäger“, bei dem Florian Spitzer mit einem Doppelpack glänzte, startete Wallern in das neue Jahr. „Über die volle Distanz waren wir die klar bessere Mannschaft“, bilanziert der sportliche Leiter Albert Huspek. Bitter: Horst Haidacher und Torhüter Martin Haberl mussten in der Schlussphase verletzt vom Platz.
Starker Auftritt unbelohnt
Nur zehn Minuten trennten Bad Schallerbach von einem Punktgewinn bei Herbstmeister Vöcklamarkt. Nachdem UVB-Torhüter Wolfgang Schober einen Kopfball von Miliam Guerrib mit einer Glanzparade entschärfte, traf der eingewechselte Michael Eberl zum 1:0 für die Hausruckviertler (83.). Nur 50 Sekunden später bereitete der „Joker“ das 2:0 durch Lukas Leitner vor. „Zwei grobe Unaufmerksamkeiten brachten uns um den verdienten Lohn der sehr guten Arbeit und ließen uns mit leeren Händen nach Hause fahren“, bedauert Trainer Samir Hasanovic.
17. Runde (17./18. 3.): FC Wels – ASV Gastro Profi St. Marienkirchen/Polsenz (Fr., 19), Micheldorf – SV sedda Bad Schallerbach, SV Zaunergroup Wallern – Vöcklamarkt (Sa., 15.30)
Sechs Auswärts- und sieben Heimspiele in Serie
Mit dem prestigeträchtigen Revierkracher UFC Eferding gegen SV Ritterbräu Neumarkt/Pötting startet die Landesliga West am Samstag, 18. März (15.30 Uhr), in die Rückrunde. Der Aufsteiger setzte sich im Herbst mit 2:0 durch, geht mit einem Punkt Vorsprung in das direkte Duell und muss wegen des Neubaus des Kabinentraktes und der Errichtung einer Flutlichtanlage in den ersten sechs Frühjahrspartien auf fremdem Boden bestehen. „Keine einfache Situation. Aber wir müssen auch auswärts punkten und wollen uns im Kampf um den Klassenerhalt nicht auf die abschließenden sieben Heimpartien in Serie verlassen“, fordert Trainer Norbert Schachner unmissverständlich.
Meistertrainer ist zurück
Weil Reinhard Klug eine Karrierepause einlegt, geht Eferding mit Thomas Slach als Chefcoach in die Frühjahrsmeisterschaft. Der heute 53-jährige Inhaber der UEFA-A-Lizenz führte den UFC 2010 in die höchste Spielklasse Oberösterreichs.
Was Neumarkt/Pötting mit 15 Zählern auf der Habenseite und Eferding (14) trotz der gesunden Rivalität verbindet, ist der beinharte Abstiegskampf, in dem gleich neun Klubs bestehen müssen. Den Tabellensechsten ATSV Sattledt trennen vom Letzten SK Altheim, der sich mit den Regionalligakickern Fabian Wimmleitner und Bastian Mühlbacher von Sportunion Gurten massiv verstärkte, nur sieben Zähler.


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