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Christian Kellermayr verpasst um 0,28 Punkte den Gesamtsieg im OÖ Slalom-Cup

Nora Heindl, 31.10.2017 11:05

SCHARTEN. Mit einem zweiten Platz in der Gesamtwertung verabschiedet sich Christian Kellermayr für heuer aus dem OÖ Slalom-Cup.

Christian Kellermayr in Aktion Foto: R. Kreutzer
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Dabei hätte zum Sieg nicht viel gefehlt. „Es war wirklich knapp, am Ende haben mir nur 0,28 Punkte auf den Gesamtsieg gefehlt“, erzählt der Schartner. Den ersten Platz holte sich Georg Schlader vom MSC Phyrn-Priel.

„Wir haben das ganze Jahr über, Rennen für Rennen, um den Sieg gerittert. Das war für uns, wie auch für die Zuschauer sehr spannend. Beim Finalrennen dachte ich schon, jetzt hab ichs, weil ich auch das Rennen gewonnen hatte. Die 6/100 Sekunden Vorsprung waren für den Gesamtsieg aber dann doch zu wenig“, blickt Christian Kellermayr zurück. Mit dem Ergebnis ist der Schartner dennoch voll zufrieden, überhaupt mit den letzten Jahren. „Dafür, dass das für mich ein reines Hobby ist, durfte ich wirklich schon viele Erfolge feiern“, so Kellermayr.

Nicht ganz zufrieden ist er hingegen mit dem Reglement, das es erlaubt, je nach Fahrzeugumbau, in mehreren Klassen zu starten. Er selbst ist mit seinem Uno BI MotoTurbo auf die Klasse 10 Div. III beschränkt. Für andere sei es natürlich von Vorteil, wenn sie in einer anderen Klasse schon einmal die Strecke fahren konnten und auch die Reifen seien dann warm. „Ich warte jetzt einmal, wie das Reglement fürs nächste Jahr lautet und entscheide dann über den Winter, wie ich weiter vorgehe. Ob ich in dieser Klasse weiterfahre, oder ob ich eventuell mein Fahrzeug auf die Klasse 8 Div. II zurückbaue.“ Ans Aufhören denkt er aber sicher nicht. Er wünscht sich allerdings einen neuen Aufschwung für den Slalom-Motorsport. Starter- wie auch Rennanzahl gehen immer weiter zurück.

Das Motorsport-Gen hat Christian Kellermayr übrigens auch an seinen Sohn Jürgen weitergegeben. Der 26-Jährige holte sich in der Klasse 8 Div. II Platz drei in der Gesamtwertung.


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