Ironman WM auf Hawaii: Georg Enzenberger aus Pupping finisht auf Platz zwei und unter 9 Stunden

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Nora  Heindl Nora Heindl, Tips Redaktion, 14.10.2019 15:25 Uhr

PUPPING/HAWAII. Georg Enzenberger hat es geschafft: Bei der Ironman-WM auf Hawaii finishte der Puppinger mit einer Gesamtzeit von 8:56:51 Stunden auf Platz zwei in seiner Altersklasse 25-29.

„Das Stockerl war zwar schon im Voraus das Ziel, aber als einer der jüngsten Athleten in der Altersklasse ist das natürlich immer etwas schwierig einzuschätzen, wo man im Vergleich mit den Kontrahenten liegt“, erzählt Enzenberger. Gesamt belegte der Puppinger Platz 16 unter den Amateuren und den 58. Gesamtrang inklusive Profis. „Als kleine Draufgabe hab ich es überhaupt als erst zwölfter Österreicher in Hawaii geschafft, die neun Stunden-Marke zu knacken“, freut sich der frischgebackene Vizeweltmeister.

Schwieriger Start

Los ging„s für Georg Enzenberger um 6.55 Uhr morgens. “Der Pazifik war bedeutend unruhiger als die Tage zuvor, worauf ich mich eigentlich freute, da mir das als gutem Schwimmer entgegenkommen sollte„, blickt der Puppinger zurück. “Leider hatte ich einen schlechten Start und war lange zwischen eher schlechteren Schwimmern eingezwickt. Das hat mich viel Zeit und Kraft gekostet.„ In der Wechselzone kam dann der ernüchternde Blick auf die Uhr: 57:35 Minuten, drei bis vier Minuten langsamer als geplant.

Nach nur 500 Metern am Rad der nächste Rückschlag. “Ich hatte ein Schlagloch übersehen und meine Trinkflasche mit den Energie-Gels verloren„, erzählt der Puppinger, der umdrehen musste und eine weitere Minute dabei verlor. “Hier war der Moment, wo ich mich echt an der Nase nehmen musste, um weiter positiv zu denken und vor allem auf Grund der Wut im Bauch nicht zu überpacen„, was ihm zum Glück auch gut gelang.

Kontinuierlich machte er Platz für Platz gut, wusste den starken Seitenwind zu nutzen und ging nach einer Radzeit von 4:38:39 Stunden als Erster in seiner Altersklasse auf die Laufstrecke.

Aufgeben war keine Option

“Der spätere Altersklassensieger hat mich zwar relativ bald überholt, ich ließ mich davon aber nicht irritieren und versuchte weiter konstant mein Tempo zu laufen„, so Enzenberger. Bei Kilometer 21 folgte ein Stopp am Dixiklo, “was mit dem Renneinteiler gar nicht so leicht ist„, lacht der Puppinger, “aber was man oben reinleert, muss halt, in meinem Fall leider noch während dem Rennen, auch wieder raus.„ Richtig gut kam der Puppinger danach durch das berühmte “Energy Lab„, eine Straße zu einem Forschungszentrum. “Diese liegt in etwa bei Kilometer 23 bis 30 der Laufstrecke und damit in dem Bereich, wo es muskulär richtig mühsam wird. Hinzu kommt, dass man auf diesem Streckenabschnitt mitten durch ein Lavafeld laufen muss und hier teilweise Temperaturen bis zu 40 Grad gemessen werden. Schatten gibt„s ohnehin keinen.“

Der sogenannte „Mann mit dem Hammer“ kam für Georg Enzenberger bei Kilometer 35, „ab diesem Zeitpunkt war jeder Laufschritt so schmerzhaft, dass ich am liebsten sofort stehen bleiben wollte. Ich wusste jedoch, dass ich auf Platz zwei liege, somit war das keine Option.“ Mit einer Laufzeit von 3:14:56 Stunden kam der Puppinger schließlich im Ziel an. „In Summe bin ich mit meiner Leistung natürlich überglücklich“, zieht Enzenberger Bilanz.

 

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