RIED. In einem packenden und bis zur allerletzten Sekunde spannenden OÖ-Derby trennten sich die SV Oberbank Ried und der LASK am Samstag, 14. Februar, in der ausverkauften BWT X Oberösterreichische Arena mit einem letztlich gerechten 1:1.

Antonio Van Wyk hatte die SVR in der 32. Minute in Führung gebracht, Moses Usor glich per Hand-Elfmeter, dem sechs Minuten Diskussionen und VAR-Studium vorausgingen, in der 103. Minute aus. Dass dieses Ergebnis nach einer starken ersten Halbzeit der SVR und einer starken zweiten Hälfte des LASK „passt“, zeigte auch die Reaktion der Fans beider Vereine nach dem Abpfiff: Beide Mannschaften wurden minutenlang gefeiert.
„Totale Energie“
Trotz des Ausgleichs in letzter Sekunde spürte Trainer Max Senft in der Kabine, anders als sonst nach einem solchen Ende, „totale Energie“ in der Mannschaft und eine „gewisse Wut, die wir sicher ins Cupspiel mitnehmen werden.“ Ein Ausblick aufs das Match am 4. März: „Weniger heiß wird's, glaube ich, nicht.“
Mit dem Remis hat die SVR aus den vier Bundesliga-Derbies gegen die Linzer Klubs zehn von zwölf möglichen Punkten geholt.
Andere Herausforderung
Das nächste Spiel am Sonntag, 22. Februar bei der WSG Tirol, ist für Senft eine „ganz andere Herausforderung“, weil die Mannschaft in einem „großen Stadion ohne Fans“ selbst auf Spannung kommen müsse. An Motivation werde es der Mannschaft aber sicher nicht mangeln: „Ich glaube, dass sie in der nächsten Woche im Training extrem angasen wird.“


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