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PRAMBACHKIRCHEN/ FELDKIRCHEN/ ST. MARTIN. Zwei Tage Motorradsportevent stand für den MSC Rottenegg auf dem Plan. Beim Motorrad Bergrennen von Landshaag nach St. Martin wurden die schnellsten Rennfahrer ausgezeichnet. 

Bei der Flowerzeremonie wurden die schnellsten Fahrer ausgezeichnet: Sattler Josef & Schmidt Luca (DE Seitenwagen), Andreas Gangl (AUT – NÖ), Chris Zaiser (AUT – OÖ), Wolfgang Gammer (AUT – OÖ), Alice Sabatini (ITA – schnellste Dame) (Foto: Manfred Binder/SMP)

235 Starter griffen die kurvenreiche Strecke zwischen Landshaag und St. Martin im Mühlkreis an. Neben der Bergeuropameisterschaft findet auch die Bergrennsport-Staatsmeisterschaft sowie der Lauf für historische Rennsportmotorräder und der Racer Supermoto Pokal 2022 statt. „Der Sonntag ist gut verlaufen, wir hatten viele Zuschauer“, freut sich der Präsident des Motorsportclub (MSC) Rottenegg, Markus Altenstrasser. 11.000 Zuschauer waren beim Rennen vor Ort dabei. ­Lokalmatador Wolfgang Gammer, der Niederösterreicher Andreas Gangl und der ehemalige WM-Fahrer aus Oberösterreich, Chris Zaiser, ritterten um den Sieg. Letzterer konnte sich schließlich auch durchsetzen und gewann das Rennen. Wolfi Gammer setzt sich dafür in der Super-Bike-Wertung durch.

Legendäres Rennen

Die 3.620 Meter lange Highspeed-Strecke startet im Ortsgebiet in Landshaag und führt über mehrere Kurven nach St. Martin. Mit mehr als 200 Kilometer pro Stunde sind die Fahrer in verschiedensten Klassen unterwegs. Von historischen Zweitaktmotoren über Seitenwagen bis hin zur Supersportklasse sind die Fahrer unterwegs. „Das Besondere ist, dass die Rennstrecke fast durchgängig begehbar ist“, freut sich Vereinsobmann Markus Altenstrasser.

Update:

In einer ursprünglichen Version wurde angegeben, dass das Rennsportwochenende unfallfrei zu Ende ging. Richtig ist, dass sich vier schwere Unfälle auf der Rennstrecke zutrugen, drei Teilnehmer mussten am Samstag ins Krankenhaus eingeliefert werden, einer am Sonntag.

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