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PUPPING. Unter dem Motto „Einmal Hölle und zurück“ stellten sich die drei Freunde Reinhard Scharinger, Mario Pehringer und Markus Weiß heuer einer besonderen Herausforderung.

Markus Weiß wird im Ziel vom „Teufel“ persönlich begrüßt. Foto: Marc Schwarz
Markus Weiß wird im Ziel vom „Teufel“ persönlich begrüßt. Foto: Marc Schwarz

Seit Jahren schon sind die drei begeisterten Mountainbiker bei zahlreichen Rennen unter dem Verein RC Wiesinger unterwegs. Heuer wollten sie es nochmals wissen und aus der Komfortzone herauskommen. Ziel war die Salzkammergut Trophy Extrem. Extrem steht für 213 Kilometer und 7.053 Höhenmeter und das im Gelände mit dem Mountainbike. Dieser Marathon zählt zu einem der härtesten Europas mit etwa 500 Startern, von denen jedoch nur circa die Hälfte das Ziel erreicht.

Seit November trainierten die Vereinskollegen und Freunde gemeinsam bei jeder Wetterlage und hatten damit am Renntag um die 6.500 Kilometer und 80.000 Höhenmeter Vorbereitung in den Beinen.

Das erklärte Ziel war nicht eine spezielle Zeit zu erreichen, sondern einfach zu finishen, was bei so einem Rennen mit über 15 Stunden keine Selbstverständlichkeit ist. Nach einem extrem harten Tag schaffte es Reinhard in 15 Stunden und 39 Minuten und Markus in 16 Stunden 31 Minuten ins Ziel. Mario musste leider nach etwa 120 Kilometer aufgrund von Kreislaufproblemen aufgeben, dieser finishte jedoch schon vor ein paar Jahren dieselbe Strecke.

„Aus heutiger Sicht sind wir geheilt und planen keinen neuerlichen Start bei der Extremdistanz, zudem es ja in Goisern auch etwas kürzeres Strecken gibt“, sind sich die Sportler einig.

„Ein großer Dank geht an unsere Familien, die uns in den letzten Monaten ganz besonders unterstützt haben, danke auch an den RC Wiesinger.“


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