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Eferding: Bürgermeister Stadelmayer verzichtet auf Antritt bei Stichwahl, ÖVP-Herausforderer Severin Mair allein im Rennen

Nora Heindl, 28.09.2015 15:00

EFERDING. Es ist die Chance für den 22-jährigen ÖVP-Herausforderer Severin Mair: Er geht bei der Stichwahl am 11. Oktober um den Bürgermeisterposten in der Bezirkshauptstadt allein ins Rennen. SPÖ-Bürgermeister Johann Stadelmayer verzichtet auf den Antritt.  

  1 / 2   SPÖ-Bürgermeister Johann Stadelmayer steht für die Stichwahl am 11. Oktober nicht mehr zur Verfügung.

Laut Wahlergebnis  käme  es  zu  einer Stichwahl zwischen Bürgermeister Johann Stadelmayer (43,31 Prozent) und seinem 22-jährigen ÖVP-Herausforderer Severin Mair (35,80 Prozent). „Das Ergebnis ist für uns ein riesiger Erfolg. Jetzt steht alles offen, die Chance auf den Bürgermeistersessel lebt. Jetzt heißt es noch mal alle Kräfte zu aktivieren“, so Severin Mair kurz nach der Wahl. Wie nah er bereits am Bürgermeistersessel dran ist, war ihm zu dieser Zeit noch nicht bekannt.

„Ich wollte immer ein Bürgermeister für alle sein, dieses Ziel habe ich nicht erreicht und stehe deshalb zur Stichwahl am 11. Oktober nicht mehr zur Verfügung“, so Bürgermeister Stadelmayer  später am Wahlabend: „Ich möchte mich bei allen Eferdingern wie auch bei meinem Team für ihre Treue und Unterstützung bedanken. Ich übernehme natürlich auch die Verantwortung für die Verluste der Eferdinger SPÖ.“ Diese hat zwei Mandate im Gemeinderat verloren und liegt mit 8 Mandaten nun knapp hinter der ÖVP mit 9. Die FPÖ hält künftig 4 Mandate, die Grünen 3 und die Offene Liste für Eferding 1. Stadelmayer verabschiedet sich nach zwölf  Jahren  als  Bürgermeister aus der Politik. Bei der Stichwahl am 11. Oktober wird lediglich noch Severin Mair zur Wahl stehen. Er braucht dann eine 50-prozentige Zustimmung, ansonsten wählt der Gemeinderat den Bürgermeister.


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