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HARTKIRCHEN. Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) war einen Tag in der Region unterwegs, um sich einen Überblick über Kinderbetreuungsangebote zu machen. Dabei schaute sie auch in der Schülerferienbetreuung des Hilfswerkes im ehemaligen Feuerwehrhaus in Hartkirchen vorbei.
 

  1 / 3   ÖAAB-Bezirksobmann Mario Hermüller, Bezirksleiterin der OÖVP Frauen Beate Zechmeister, Familienministerin Sophie Karmasin, NR Landesleiterin der OÖVP Frauen Claudia Durchschlag, LAbg. BPO Bgm. Jürgen Höckner (v. l.) Foto: OÖVP Frauen

Seit 6 Jahren ist die Schülerferienbetreuung der Gemeinden Aschach und Hartkirchen für viele Eltern nicht mehr wegzudenken. Der Bedarf ist steigend. „Die Betreuung während der Sommerferien ist vor allem bei Schulkindern ein Riesenthema. Die Ferienbetreuung in Hartkirchen ist ein gutes Beispiel für eine optimale Lösung. Davon brauchen wir mehr“, zeigt sich Ministerin Karmasin bei ihrem Besuch beeindruckt.

Ein weiteres Erfolgsprojekt ist die heuer erstmals stattfindende Ferienbetreuung für die Gemeinden Eferding, Fraham, Hinzenbach und Pupping in der Bezirkshauptstadt. 300 Kinder werden fünf Wochen lang von Mitarbeitern des Hilfswerks betreut. „In Absprache mit den Eltern haben wir zwischen 7 und 15 Uhr geöffnet. Es ist wichtig, Eltern wie auch Kindern mit Flexibilität entgegen zu kommen“, erklärt Hilfswerk-Leiterin Ulrike Furtmüller.

Im Anschluss nahm sich die Familienministerin noch Zeit für Anregungen der OÖVP Frauen im Bezirk Eferding. So wünschen sich diese, dass für jedes Kind, unabhängig vom Altersabstand vier Jahre angerechnet werden sollen. Derzeit sind es nur für das erste Kind vier Jahre. Kommt das zweite beispielsweise schon zwei Jahre später, wird gedeckelt. „Für die Anrechnung von abermals vier Jahren braucht es zur Zeit einen Abstand von vier Jahren“, so Landesleiterin NR Claudia Durchschlag und Bezirksleiterin Beate Zechmeister.

Ein weiteres wichtiges Thema war neben den öffentlichen Kinderbetreuungseinrichtungen auch das Thema Tagesmütter. Gerade für die flexible Kinderbetreuung und die Betreuung von unter Dreijährigen seien sie sehr wichtig, da sie eine familienähnliche Form der Betreuung sind. „Gerade für unter Dreijährige haben wir im Bezirk leider wenige Angebote“, betont Beate Zechmeister. Dass der Bedarf aber durchaus gegeben ist, zeigt sich am Beispiel der Gemeinde Scharten. Nach einem Jahr musste die Krabbelgruppe schon um eine zweite Gruppe ergänzt werden.


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