Bundesministerin Hartinger-Klein besucht Gedenkstätte in Schloss Hartheim
AlKOVEN. Im Rahmen eines Oberösterreich-Tages besuchte Bundesministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) den Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim. „Ich finde es persönlich einfach wichtig, meine Wertschätzung den Opfern entgegenzubringen“, begründete die Politikerin ihren Besuch.

In Begleitung von Nationalratsabgeordneten David Lasar (FPÖ), Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) sowie Georg Starhemberg und seiner Frau Nadejda wurde die Sozial¬ministerin von Vereinsobfrau Brigitte Kepplinger durch den Gedenkort geführt. Rund 30.000 Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung sowie psychisch kranke Menschen wurden hier in Alkoven zwischen 1940 und 1944 getötet. „Ich bin sehr mitgenommen. Das Schicksal dieser Menschen berührt mich sehr“, so Hartinger-Klein nach der Führung. Umso wichtiger sei es, gerade auch jungen Menschen mit auf den Weg zu geben, dass jeder Mensch gleichwertig ist. Sie selbst sieht es als ihre Verantwortung als Sozialministerin, Menschen mit Beeinträchtigung dabei zu unterstützen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.


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