SPÖ Eferding erinnert an Schrittgeschwindigkeit in einer Wohnstraße
EFERDING. Frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein locken in den Wohnstraßen vermehrt Kinder zum Spielen nach draußen. Die Gefahren, die in Form von heranfahrenden Autos lauern, werden dabei leider allzu gern vergessen.

„Mir ist selbst vor kurzem ein Kind hinter einer Hecke hervorgelaufen. Ich war ganz langsam unterwegs, deshalb war das Bremsen kein Problem. Ich könnte mir das nie verzeihen“, erzählt SPÖ-Stadtparteiobmann Johann Mayrhauser. Mit einem Transparent macht die SPÖ Eferding derzeit in der Franz-Kögler-Straße auf die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam. „In einer Wohnstraße gilt Schrittgeschwindigkeit. Das müsste eigentlich jeder wissen, der einen Führerschein hat“, betont Mayrhauser.
Es gebe seit längerem Beschwerden, dass in den drei Eferdinger Wohngebieten mit Wohnstraßen zu schnell gefahren werde. „Die Polizei kann zum einen nicht überall gleichzeitig sein. Zum anderen ist es auch nicht in unserem Sinn, gleich zu strafen.“ Man setze auf Bewusstseinsbildung, denn viele würden leider gar nicht wissen, wie schnell sie fahren dürfen.
Mayrhauser wohnt selbst in der Franz-Kögler-Straße. „Ich erlebe hautnah, wie die Autos zum Teil vorbeipfeifen. Die meisten davon sind Bewohner.“ Er habe schon öfter Fahrzeuge angehalten, um sie auf die Geschwindigkeit hinzuweisen, wurde aber nur beschimpft. „Schon beim Aufstellen des Transparents habe ich Zuspruch erhalten, dass endlich was passiert. Zumal kurz zuvor an dieser Stelle ein Kind angefahren wurde.“ Das Plakat wird abwechselnd in den Wohnstraßen in Eferding zu finden sein.


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