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EFERDING/OÖ. Jährlich werden in Österreich rund 100.00 Tonnen Elektrogeräte und 2.500 Tonnen in den 2.100 Sammelstellen zusammengetragen. Beim Sammeln von Elektroaltgeräten sind die Österreicher im Spitzenfeld vorzufinden. 13 Kilo beträgt die Sammelleistung pro Kopf und Nase jedes Jahr. Die Thematik des Wegwerftrends hat das Land OÖ aufgegriffen und will deshalb mit dem „Reparaturbonus“ gegensteuern.

LAbg. Bgm. Jürgen Höckner. Foto: OÖVP Eferding
LAbg. Bgm. Jürgen Höckner. Foto: OÖVP Eferding

Das Land Oberösterreich fördert die Reparatur von Elektro-Haushaltsgeräten mit dem Reparaturbonus. Das Ausmaß der Förderung beträgt je Haushalt und Kalenderjahr 50 Prozent der förderungsfähigen Brutto-Reparaturkosten, maximal 100 Euro. Förderfähige Kosten sind Reparaturdienstleistungen an Elektrogeräten im eigenen Haushalt.

 “Wir müssen von der Wegwerfgesellschaft wegkommen. Eine Reparatur von Elektrogeräten muss wieder viel mehr in den Vordergrund rücken“, erklärt OÖVP-LAbg. Jürgen Höckner. Für alle Interessenten gibt es genauere Informationen unter www.reparaturfuehrer.at/ooe.

OÖVP-Landtagsinitiative an die Europäische Union

Mit ein paar einfachen Handgriffen bei Handys, elektrischen Zahnbürsten oder anderen Kleingeräten defekte Akkus oder Leuchtmittel selbst zu tauschen, war vor einigen Jahren für jeden Laien eine einfache Möglichkeit selber Reparaturen zu erledigen. Auf Grund der technischen Weiterentwicklung ist dies heutzutage oftmals nicht mehr möglich. Deshalb fordert die OÖVP die Einführung eines „EU-Repair-Siegels“. „Das EU-Repair Siegel soll einerseits Kaufentscheidungen erleichtern sowie Umwelt und Geldbörse schonen, andererseits heimischen Betrieben die Möglichkeit geben, durch Innovation und Qualität am weltweiten Markt hervorzustechen“, erläutert LAbg. Jürgen Höckner die OÖVP Initiative genauer. „Wir fordern eine europaweite, verpflichtende Kennzeichnung der Reparaturfreundlichkeit von Elektro-Kleingeräten ein“, bringt es Höckner auf den Punkt.

Die Kennzeichnung soll mit einem einfachen Ampelsystem erfolgen. Verbraucher sollen rasch erkennen können, ob man das Gerät im Bedarfsfall selber einfach auf Vordermann bringen kann oder ob es dazu eine Fachwerkstätte benötigt. Eine Trendumkehr vom Wegwerfen hin zum Reparieren bringt auch für den heimischen Wirtschaftsstandort Chancen und sichert Arbeitsplätze ab.


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