SPÖ-Bezirksvorsitzender Thomas Antlinger für Steuern für Superreiche
EFERDING/GRIESKIRCHEN. Für Steuern für Superreiche spricht sich SPÖ-Bezirksparteivorsitzender und Nationalratsspitzenkandidat Thomas Antlinger aus.

Neue Zahlen würden belegen, dass die zu erwartenden Einnahmen auf die Besteuerung von Superreichen für eine spürbare Entlastung der Bevölkerung sorgen würden. Allein mit jenem Anteil, der Oberösterreich zustehe, könnten etwa 31.537 Pflegeplätze finanziert werden, darunter 1.377 neue Pflegeplätze für den Bezirk Grieskirchen und 706 für den Bezirk Eferding.
„Das SPÖ-Modell, wonach Erbschaften über einer Million besteuert werden, ist ein Gebot der Stunde“, appelliert Antlinger, und weiter: „Für die Superreichen würde sich trotz dieser Steuern kaum etwas ändern: Sie bleiben reich, denn wer 10 Milliarden hat, wird auch mit 9,9 Milliarden glücklich sein. Dem Großteil der Bevölkerung aber würden die Maßnahmen, die mit dem Geld aus diesen Steuern finanziert werden könnten, das tägliche Leben erleichtern.“
„Ungerechte Verteilung“
70 Prozent des österreichischen Vermögens seien in der Hand von zehn Prozent der Bevölkerung. Auf der anderen Seite würden die ärmsten 50 Prozent der Österreicher über gerade einmal zwei Prozent des Gesamtvermögens verfügen. Vermögen seien in Österreich also extrem ungerecht verteilt. Ein Umstand, der sich auch durch harte Arbeit nicht ändern ließe. Wirklich reich sei man in Österreich nur durch erben.


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