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EFERDING. Die Volkspartei stellt zur Landtagswahl im Herbst eine Doppelspitze. LK-Vizepräsident und Bezirksparteiobmann Karl Grabmayr begleitet Landtags-Spitzenkandidatin Astrid Zehetmair im Wahlkampf. Tips ist mit den beiden beim Sommer“geh“spräch unterwegs. 

Karl Grabmayr aus Prambachkirchen und Astrid Zehetmayr aus Eferding treten als Doppelspitze für den Bezirk Eferding an. (Foto: LHackl)

Tips: Wohin gehen wir heute?

Zehetmair: Wir gehen über den Eferdinger Stadtplatz zum Mittergraben. Auf dem Weg liegen einige Eferdinger Sehenswürdigkeiten, es ist der erste Grüngürtel vom Stadtzentrum aus. Ich selbst bin als Kind am Ententeich Bob fahren und Eislaufen gegangen.

Tips: Was ist in den letzten Jahren im Bezirk besser geworden? Was schlechter?

Grabmayr: Der Bezirk hat sich gut entwickelt. Gerade was den Verkehr anbelangt, konnte Entlastung geschaffen werden. Einige Betriebe haben sich angesiedelt, wir haben die zweitniedrigste Arbeitslosigkeit im gesamten Land. Darauf können wir stolz sein.

Zehetmair: Zudem kommt es auch zu einer zunehmenden Urbanisierung, hier konnten viele Angebote für die Kinderbetreuung und Infrastruktur geschaffen werden, was dazu führt, dass sich die Leute wohlfühlen.

Tips: Spiegelt sich die Zusammenarbeit von Stadt und Land im Bezirk auch in der Zusammenarbeit von LK-Präsident Karl Grabmayr und Stadträtin Astrid Zehetmayr wider?

Grabmayr: Das kann man so sagen, wir sind aber dennoch auch zwei Charaktere, die den jeweils anderen Lebensraum mitdenken und mit Weitblick agieren können.

Tips: Welche Ziele stehen für die Landtagswahl an?

Grabmayr: Unser Ziel ist es, dass mit Astrid wieder eine Eferdingerin in den Landtag einzieht.

Zehetmair: Zudem wollen wir im Bezirk Eferding wieder zehn von zwölf Bürgermeister stellen.

Tips: Mit welchem Politiker würden Sie für einen Tag tauschen?

Grabmayr: Vielleicht für einen Tag mit dem Bundespräsidenten, um herauszufinden, wie sein Tagesablauf aussieht.

Zehetmair: Ich denke, auch als Mitglied der EU-Kommission wäre es sehr spannend, weil Politik dort ganz anders funktioniert.

Tips: Ein großes Thema in Eferding ist und bleibt der Hochwasserschutz. Wie kann es weitergehen?

Grabmayr: Das Eferdinger Becken ist der erste natürliche Retentionsraum der Donau nach Passau. Das Gebiet ist anders zu sehen, als andere Region. Ich bin dafür, Raumordnungsfehler in Zukunft zu vermeiden. Flächen müssen in Zukunft wasserdurchlässiger bleiben und im Katastrophenfall sind Entschädigungslösungen gefragt. Ich denke nicht, dass Dämme und mobile Wände langfristig das Problem lösen.

Sommer“geh“spräche
Tips lässt die Bezirks-Spitzenpolitiker der Parteien in Sommergesprächen zu Wort kommen. In den kommenden Wochen zeigen uns Kandidaten von SPÖ, ÖVP, FPÖ und der Grünen ihre Lieblingsorte im Bezirk und stellen sich und ihr Team vor.

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