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EFERDING. In 20 Gemeinden in Oberösterreich wurden von derArbeiterkammer (AK) 662 Wasserproben in den Bezirken Steyr Land, Wels Land, Perg und Eferding untersucht.

662 Wasserproben wurden in Brunnen in Oberösterreich gezogen. (Foto: BWSB)
662 Wasserproben wurden in Brunnen in Oberösterreich gezogen. (Foto: BWSB)

Die Ergebnisse zeigten, dass bei 13,7 Prozent der Messtellen die Nitratwerte den Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter überschritten. Die AK schlussfolgerte, dass die Belastung aus der Landwirtschaft stammt, dem widerspricht Landwirtschaftskammerpräsident (LK) Franz Waldenberger. Er spricht von politischer Panikmache auf Kosten der Landwirtschaft. Zum Einen sei die Auswahl der Teststellen nicht repräsentativ, es könne nicht von einer großflächigen Belastung ausgegangen werden, so Waldenberger. Er zweifelt auch an der verwendeten Methode, einem Schnelltestverfahren, das keine exakten Laborwerte liefern könne. Seit den 1990er Jahren setzen LK, Land Oberösterreich und die Landwirte selbst Maßnahmen, um die Nitrat-Belastung zu verringern, im Eferdinger Becken und anderen Regionen wurden die Werte seither unter die Grenze gesenkt. In der Traun-Enns-Platte konnte noch keine Senkung erreicht werden.


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