Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK. Der frisch gewählte Landesobmann Moritz Otahal aus St. Florian nahm sich im Zuge des Landtages der Jungen ÖVP Zeit, um mit den regionalen Vertretern Regina Schneeberg (Grieskirchen) und Fabian Ritzberger (Eferding) das Thema Jugendtaxis zu besprechen.

Landesobmann Moritz Otahal, Bezirksobmann Fabian Ritzberger (Eferding) und Bezirksobfrau Regina Schneeberger (Grieskirchen) in Grieskirchen. Foto: JVPOÖ

Zu dir oder zu mir? 

Mitreden will die Junge ÖVP nicht nur auf Orts- und Bezirksebene, sondern auch auf Landesebene. Da wird sich Landesobmann Moritz Otahal in erster Linie dafür einsetzen, ein7einheitliches Jugendtaxi-System in ganz Oberösterreich umzusetzen. Aktuell ist es ein chaotischer Fleckerlteppich an unterschiedlichsten Systemen – jede Stadt und jede Gemeinde hat hierfür eigene Regelungen, was es für Jugendliche sehr schwierig und unattraktiv macht, diese Systeme zu nutzen. Oft ist es nur möglich, innerhalb der eigenen Gemeinde das Jugendtaxi zu nutzen, was für einen Großteil der Gemeinden in Oberösterreich schlichtweg an der Lebensrealität der Jugend vorbeizielt.

Mit einem einheitlichen Konzept in ganz Oberösterreich möchten wir dieses Problem in Angriff nehmen und lösen. Es ermöglicht den Jugendlichen im ganzen Land einen kostengünstigen, flexiblen und vor allem sicheren Heimweg. Damit wäre auch eine attraktive Lösung geschaffen, um von der Öffi Haltestelle die letzten Meter bis nach Hause zu überbrücken.

Sicher nach Hause

„Oberstes Ziel des Jugendtaxis muss es sein, die Jugendlichen in den Gemeinden sicher nach Hause zu bringen. Vor allem nach dem Feiern und Fortgehen ist es wichtig, dass sie sicher, kostengünstig und vor allem ohne den eigenen PKW nach Hause fahren können – besonders auch als Ergänzung zum Öffentlichen Verkehr wäre dies eine wichtige Maßnahme für die Mobilität der Jugend“, sieht Landesobmann Moritz Otahal den großen Mehrwert des Jugendtaxis. Daher setzt die JVP jetzt alles auf ihre neue Kampagne, die vor allem online verbreitet werden soll. Mit dem Spruch „zu dir oder zu mir?“ wird auf das Problem des fehlenden einheitlichen Jugendtaxis hingewiesen. Otahal und sein Team sind aber bereits in vielen Gesprächen und blicken daher optimistisch auf eine baldige Lösung für dieses Thema.

Auf dieses Problem aufmerksam machen möchte die Junge ÖVP auch im öffentlichen Raum: Mittels Straßenmalkreiden sollen Jugendtaxis auf die Straßen gemalt werden. Damit wird veranschaulicht, dass es das Taxi aktuell nicht gibt und derzeit die einzige Möglichkeit das Aufmalen des Taxis ist. Dies soll natürlich nicht so bleiben, sondern schon bald auch umgesetzt werden. Dafür setzt sich die Junge ÖVP Oberösterreich jedenfalls ein!

Mehrwert des Jugendtaxis in den Vordergrund rücken

Die beiden Bezirksobleute Regina Schneeberger und Fabian Ritzberger sind der Meinung, dass der Mehrwert der Jugendtaxis wieder in den Vordergrund gerückt werden soll. „Gerade im ländlichen Raum sind wir Junge darauf angewiesen, weite Entfernungen zurückzulegen. Auch in unseren Bezirken möchten wir mit dem Fahrservice erreichen, dass Jugendliche bessere Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben erhalten und ebenfalls kostengünstig und sicher nach Hause kommen“, unterstreichen Schneeberger und Ritzberger die Forderung der Landesorganisation.

Weitere Themen, für die sich die JVP Oberösterreich in nächster Zeit stark machen möchte:

Jugendparlament

Ein Jugendparlament dient zur Förderung der Demokratiebildung und ermöglicht, dass junge Menschen aktiv in ihren Gemeinden mitgestalten können. Gemeinsam sollen wichtige Jugendthemen, ähnlich wie im Gremium des Gemeinderates, besprochen werden. Dadurch sollen Jugendliche die Ideen für ihre Gemeinde schneller zu den Verantwortlichen tragen und können sich generell leichter Gehör verschaffen.

Lehre stärken & lebensnahe Schulen

Die Lehre ist in Oberösterreich ein Best Practice Beispiel, um dem Fachkräftemangel sowie der Jugendarbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Um die Lehre weiterhin stärken zu können, müssen mehr Anreize, wie die Erhöhung des Lehrlingseinkommens und die Etablierung neuer Lehrberufe, geschaffen werden. Zum einen braucht es einen angepassten, modernisierten Lehrplan, der dazu beiträgt, die Qualität der Lehre zu steigern und zum anderen müssen Lehrberufe evaluiert sowie an gesellschaftliche Veränderungen angepasst werden.

Auch für die Schulen fordert man, dass diese mehr aufs Leben vorbereiten müssen. Schüler müssen auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet werden. Immer wichtiger werden praxisnahe Unterrichtsgegenstände. Aus diesem Grund müssen Medienkunde, Finanz-, Umwelt- und Demokratiebildung in jeder Schulstufe im Lehrplan verankert sein. Aber auch Themen wie psychische Gesundheit, Erste Hilfe sowie ein rechtliches Grundwissen müssen verstärkt behandelt werden. Eine besondere Stellung in der Lehrplanmodernisierung kommt hierbei der vielfältigen Berufsorientierung und ihren Möglichkeiten zu, welche den Schülern bereits in jungen Jahren nahegelegt werden sollen. Nur so kann Schule fit für die Zukunft werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden