Finanzielle Lage Eferdings bleibt angespannt
EFERDING. In Eferding wird im Jahr 2024 nach den Härteausgleichskriterien des Landes Oberösterreich gewirtschaftet. Dies hat in den letzten Monaten zu einigen finanziellen Kürzungen in verschiedenen Bereichen geführt.

„Wir stellen in Eferding sehr viel Infrastruktur für die Region zur Verfügung. Das sind Einrichtungen wie das Freibad, die Sporthalle oder das Kulturzentrum Bräuhaus. Die Ausgaben dafür schlagen sich im Budget unserer Stadt zu 100 Prozent nieder. Mit dem Wissen, dass wir diese Belastungen alleine tragen, mussten wir anderweitig einsparen, um Eferding auch in den nächsten Jahren aktiv gestalten zu können“, erklärt Bürgermeister Christian Penn (SPÖ). Deshalb waren Einsparungen unausweichlich. Die Entscheidungen zum Budget 2024 wurden im Gemeinderat mit großer Mehrheit beschlossen und mitgetragen.
Auch betroffene Vereine und andere Institutionen zeigten Verständnis für die Situation. „In den letzten Monaten haben wir mit den Vereinen und Institutionen zahlreiche Gespräche zu der aktuellen Situation geführt. Ich bin sehr dankbar, dass sich unsere Vereine dadurch nicht entmutigen lassen, sondern ihre wertvolle Arbeit für die Menschen in unserer Stadt und darüber hinaus weiter mit großem Engagement fortführen. Sie haben sich auch an den verschiedensten Aktionen im Rahmen des Ferienkalenders mit vollem Einsatz beteiligt“, sagt Penn: „Die Wirtschaftstreibenden gestalten Eferding aktiv. Aktionen und Veranstaltungen prägen die Sommertage. Einrichtungen wie das Freibad sind geöffnet und werden von der Stadtgemeinde betrieben. Alle möchten die Region lebenswert gestalten.“


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