Wirtschaftlichkeit und soziales Engagement ist kein Widerspruch
Engerwitzdorf. Seit Oktober 2014 betreibt Lisa Schichl in Engerwitzdorf einen Secondhandshop in Schweinbach. Dass sie als Unternehmerin nach wirtschaftlichen Kriterien arbeiten muss, war der Mutter von zwei Kindern von Anfang an bewusst. Doch Wirtschaftlichkeit ist nicht das einzige Ziel der Geschäftsinhaberin.

Von ANDREAS HAMEDINGER
In dem kleinen Laden, unweit des Gemeindeamtes, verkauft Lisa Schichl gebrauchte Damen- und Kinderkleidung sowie nicht mehr benötigtes Spielzeug. Die Kunden aus dem Umkreis bringen ihr die Waren, wenn sie nicht verkauft werden, können die Mäntel, Hosen und Schuhe nach einer gewissen Zeit wieder abgeholt werden. Oder sie werden einem sozialen Zweck übergeben. Schichl: „Kleidung oder Spielsachen, die weder verkauft werden, noch wieder zurückgehen, kommen armen Menschen in Rumänien zugute.“ Dass der Wiederverkauf von Kleidern auch dem Umweltschutz dient, ist für Schichl ebenso entscheidend: „Durch das Recycling werden Rohstoffe gespart und gebrauchte, das heißt schon einmal gewaschene Wäsche, enthält weniger Schadstoffe. Zweiteres ist für einige meiner Kunden eine wichtige Kaufentscheidung.“ <


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