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ENGERWITZDORF. Der Gemeinderat hat auf Initiative von Bürgermeister Herbert Fürst (ÖVP) einstimmig  die Einführung einer Sozialkarte beschlossen und die Kinderbetreuung für Volksschulkinder neu aufgestellt.
 

Volksschulkinder werden in Engerwitzdorf in den Ferien betreut. Symbolfoto: Wodicka
Volksschulkinder werden in Engerwitzdorf in den Ferien betreut. Symbolfoto: Wodicka

Die Sozialkarte bekommen Personen, die Anspruch auf Sozialtarife in der Gemeinde haben, die jährliche Neubeantragung für Sozialleistungen fällt damit weg. Für die Bewertung, die beim Heizkostenzuschuss verwendet wird, werden die Richtsätze des Landes OÖ herangezogen. 2Mit der Sozialkarte bekommen Bürger Anspruch auf alle bestehenden und zukünftigen Sozialtarife in der Gemeinde“, erklärt Bürgermeister Herbert Fürst.

Sieben Wochen Betreuung

Bei einem weiteren Punkt beschloss der Gemeinderat ebenfalls einstimmig, die Sommerbetreuung für Volksschulkinder auf neue Beine zu stellen. In Zukunft wird es von den neun Wochen Sommerferien sieben Wochen Betreuung geben. In der achten Woche findet die Grundreinigung der Schule statt und in der letzten Ferienwoche startet bereits wieder die schulische Betreuung. Die Tarife werden sozial gestaffelt und belaufen sich auf vier bis acht Euro pro Tag. Die Sommerbetreuung wird es täglich von Montag bis Freitag von jeweils 7.30 bis 18 Uhr je nach Bedarf geben und sie startet bereits ab drei angemeldeten Kindern. Fürst: „Stattfinden wird die Sommerbetreuung in der Volksschule Mittertreffling. Wir wissen, dass es auch für Nachbargemeinden eine Herausforderung ist, eine Betreuung für Kinder anbieten zu können, darum freut es mich besonders, dass wir im Gemeinderat beschlossen haben, diese neue Sommerbetreuung auch Kindern von Nachbargemeinden zugänglich zu machen.“


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