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Johanna Haider: „Kühlschrank aufmachen, Zutaten auswählen und kochen“

Andreas Hamedinger, 03.04.2020 10:58

Engerwitzdorf. Jetzt, wo aufgrund der besonderen Situation fast alle Familienmitglieder zu Hause sind, stellt sich die Frage, „Was kochen wir heute?“, anders als noch vor Monaten.

Johanna Haider ist selbst in der Direktvermarktung von Brot und Getreideprodukten tätig und gibt wertvolle Tipps für die Resteverwertung. Foto: Quom

Dennoch ist gemeinsam kochen in der Familie eine neue Chance für Kommunikation und den Umgang mit Lebensmitteln, findet Landesbäuerin Johanna Haider aus Engerwitzdorf. Gerade jetzt in diesen herausfordernden Zeiten ist der Einkauf schwieriger denn je. Wir kaufen einmal in der Woche ein und können natürlich nicht genau abschätzen, wie viel wir nun tatsächlich verbrauchen.

Sammlung von Rezepten

Damit nichts verdirbt, rät Haider: „Kühlschrank aufmachen, schauen was drinnen ist, Zutaten auswählen und kochen.“ Knödel, Strudel oder Nudelauflauf sind Gerichte die mit Gemüse, Käse, Fleischresten und einer Portion Experimentierfreudigkeit ein köstliches Mittagessen ergeben. „Lieber Konsument, Sie sollten sich immer wieder einmal vor Augen halten, wie viel Mühe, Einsatz und Arbeit beispielsweise in einem Kilo Brot, Schinken oder Käse stecken“, appelliert Haider an die Konsumenten. Johanna Haider ist selbst in der Direktvermarktung von Brot und Getreideprodukten tätig und gibt wertvolle Tipps für die Resteverwertung aus dem Kühlschrank, aber auch für Knabbereien aus altem Brot. Auf der Website des OÖ Bauernbundes www.ooe.bauernbund.at (unter Service/Medienservice/Downloads) ist eine Sammlung von Rezepten dazu vorhanden. Außerdem findet sich ein Überblick über diverse Siegel beziehungsweise die Kennzeichnung sowie eine Anleitung, um die Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. 


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