Polizei Enns mahnt Jugendliche
ENNS/ASTEN. Auffrisierte Mopeds, erhöhte Geschwindigkeiten, rasante Fahrmanöver, Missachtung von Anhaltezeichen der Polizei, Verfolgungsjagden durch enge Siedlungsstraßen, Gefährdung anderer Personen sowie Sachbeschädigungen - die Fälle in Enns und Asten häufen sich.

Über die Konsequenzen scheinen sich die Jugendlichen allerdings nicht bewusst zu sein, was schwerwiegende Folge nach sich ziehen kann, wie die Polizeiinspektion Enns berichtet.
Es kann teuer werden
Entspricht ein Moped nicht der entsprechenden Norm, spricht die Polizei im Toleranzbereich eine Verwarnung aus oder man erhält von der Behörde eine vertretbare Verwaltungsstrafe. So glimpflich kommt man bei Verfolgungsjagden, die man sich mit der Polizei liefert, um Kontrollen zu entgehen, allerdings nicht davon. Denn: werden die Raser gestellt, müssen sie in der Regel tief ins Börserl greifen.
Erfahrungsberichte
Im vergangenen Sommer kam es zu mehreren gefährlichen Situationen dieser Art, die zwar ohne verletzte Personen, dafür aber mit hohem Sachschaden endeten. Die Fluchtversuche der Jugendlichen waren wenig erfolgreich: entweder wurden die Mopedlenker gestoppt, oder zu einem späteren Zeitpunkt ausgeforscht.
Problem mit Autoführerschein
Wenn durch derartiges Handeln ein Schaden entsteht, wird dieser durch die zuständigen Behörden und Ämter beim Verursacher eingefordert. Diese Beträge können im fünfstelligen Eurobereich liegen. Neben der finanziellen Belastung kommt es für die Jugendlichen dann oft zum bösen Erwachen, weil man den Führerschein nicht wie geplant mit 17, sondern aufgrund der gegebenen Verkehrsunzulässigkeit erst einige Jahre später machen darf.
Aufruf
Der Appell der Polizei an alle jugendlichen Mopedlenker: die Mopeds den Vorschriften entsprechend verwenden und bei einer Kontrolle anhalten!


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