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ENNS. 19 Feuerwehren mit 51 Fahrzeugen, zwei Löschunterstützungsfahrzeugen, ein Großraumlüfter und mehr als 225 Einsatzkräften waren am Sonntag in Enns bei dem Großbrand im Fleischverarbeitungs-Betrieb OSI Food Solutions im Einsatz.

Bürgermeister Christian Deleja-Hotko (SPÖ) sprach der Feuerwehr seine größte Hochachtung aus. (Foto: FOTOKERSCHI.AT)

Der Brand, dessen Ursache noch unklar ist, war gegen 6 Uhr im Bereich der Produktionshallen ausgebrochen. Die Löscharbeiten durch die Feuerwehr dauerten den ganzen Tag an. Dabei erlitten zwei Feuerwehrleute Verletzungen unbestimmten Grades. Alarmstufe 3 war ausgerufen, die Brandbekämpfung äußerst aufwendig und schwierig, und der starke Westwind tat sein Übriges. Eine große Gefahr stellten auch die angrenzenden Flüssiggastanks mit Stickstoff und CO2 dar, die vor großer Hitze geschützt werden mussten. Bis Montag, 23 Uhr, dauerten die Lösch-, Nachlösch- und Aufräumarbeiten. Am Montag fand auch die erste Begehung von Brandsachverständigen und Kriminalisten des Landeskriminalamtes statt. Bei dieser konnte der Bereich des Brandausbruches zwar eingegrenzt werden, eine genaue Bestimmung konnte jedoch ob der Beschädigung des Gebäudes noch nicht stattfinden. Ersten Schätzungen der Sachverständigen liegt der Schaden im zweistelligen Millionenbereich.

Stadt Enns dankt der Feuerwehr

Das Werk der Firma OSI Food Solutionsin Enns ist auf die Produktion von rohen, tiefgefrorenen Rindfleischprodukten und von durcherhitzten, panierten und tiefgefrorenen Geflügelfleischprodukten spezialisiert. Diese werden in getrennten Produktionsbereichen unter Einhaltung von umfangreichen Hygienemaßnahmen hergestellt. „Ich möchte meine aller größte Hochachtung und meinen Dank an die Ennser Feuerwehr aussprechen. Sie haben Außerordentliches bei diesem Einsatz geleistet. Gemeinsam mit den Feuerwehren aus den Bezirken Linz-Land, Linz, Steyr und Amstetten, denen ich ebenfalls für die großartige Unterstützung danken möchte, konnte der Brand auf den betroffenen Produktionsbereich beschränkt und der Rest des Gebäudes gehalten werden“, bringt Bürgermeister Christian Deleja-Hotko (SPÖ) seine Wertschätzung zum Ausdruck. Weiters betont er: „Es ist uns ein ganz großes Anliegen, die Firma OSI Food Solutions nach dieser Katastrophe tatkräftig zu unterstützen. Wir stehen bereits in Kontakt mit der Firmenleitung und haben unsere Hilfe zugesagt.“

 


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