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ENNS. Bei einer amüsanten Silvesterführung durch das Museum Lauriacum gab Archäologe und Kulturvermittler Bernhard Schlag den großen und kleinen Besuchern einen Einblick in das Leben der Soldaten der Legio II Italica am Donaulimes.

  1 / 2   Bernhard Schlag (l.) berichtete den Besuchern viel über das Leben der römischen Soldaten im Legionslager Lauriacum. Fotos: Thomas Lettner

In seinem bayrischen Akzent berichtete der aus Passau stammende Schlag, wie das Legionslager Lauriacum aufgebaut und eingeteilt war, welche Aufgaben die Soldaten zu erfüllen hatten, wie lange ihre Dienstzeit dauerte und welche Waffen bzw. Ausrüstung sie hatten. Der Archäologe erklärte, wie die Provinzen Rätien und Noricum eingeteilt waren und wie die Römer den Limes gegen die im Norden beheimateten „Barbaren“ verteidigten.

Grabstein der Silvana

Schlag erläuterte auch, auf welche Art die Soldaten, die auch handwerkliche Arbeiten verrichten mussten, die Bauwerke im Lager errichteten, und wie die medizinische Versorgung, die Ernährung und die Körperpflege im Lager aussahen. Gegen Ende der Führung wurde der Grabstein des Privatius Silvester besichtigt, den der römische Bürger für seine mit zwölf Jahren verstorbene Tochter Silvana fertigen ließ.

Sonderausstellungen 2020 im Museum Lauriacum:

Römische Kalkbrennöfen ab April

75 Jahre Kriegsende ab 9. Mai


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