St. Florianer Sängerknaben sind von der Konzertreise in Simbabwe und Sambia zurück
ST. FLORIAN. Nach einer fast dreiwöchigen Konzertreise nach Simbabwe und Sambia kehrten die St. Florianer Sängerknaben diese Woche wieder nach Österreich zurück. Die Sängerknaben und ihre Musik waren für das dortige Publikum etwas ganz besonderes, da das Musik- und Kulturleben in den besuchten Ländern einen ganz anderen Stellenwert hat.

Konzerte finden hauptsächlich in den großen Hallen der Schulen und Kirchen statt, von denen es sehr viele gibt. So gab es für jedes Konzert, das die St. Florianer Sängerknaben unter der Leitung von Franz Farnberger und Florian Eschelmüller sangen, tosenden Applaus und Standing Ovations. Dabei wurde ein Bogen von egistlicher Musik über Highlights aus Opern, Operetten und Musicals bis hin zu österreichischer Volksmusik gespannt und die musikalische Darbietung mit dem Donauwalzer beendet. Als Zugabe wurde ein simbabwisches bzw. sambisches Lied gesungen, bei der das Erstaunen der Zuhörer sogleich in Begeisterung überging.Ein ganz besonderer Auftritt fand im Haus des österreichischen Honorarkonsuls Milan Djordjevic in Harare statt. Anlässlich des österreichischen (26. Oktober) und des tschechischen Nationalfeiertages (28.Oktober) lud Djordjevic zu einem Empfang. Die österreichische Botschafterin reiste von Pretoria an, der tschechische Botschafter aus Lusaka. Viele andere europäische Staaten waren ebenfalls durch Botschafter oder Honorarkonsule vertreten.
Viele Eindrücke gesammelt
Nicht nur der Empfang, die neun Konzerte und fünf Schulkonzerte waren ein besonderes Erlebnis für die Sängerknaben und mitreisenden Männerchormitglieder. Denn die Reise bot auch in der Freizeit viel Neues, wie etwa die Victoria Fälle, Elefanten, eine Bootsfahrt auf dem Zambezi mit Nilpferden und Krokodilen, Zelten im Buschcamp mit Lagerfeuer und Wildtierfütterung am frühen Morgen, afrikanisches Essen und afrikanische Abende mit freundlichen Menschen bei gemeinsamem Singen und Trommeln.
Zurück in Österreich wird nun das Hauptaugenmerk auf die Schule und das Weihnachtsprogramm gelegt, das in zahlreichen Adventkonzerten zu hören sein wird.


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