Festessen für Ennser Flüchtlinge
ENNS. Engagierte Ennser verhalfen den im Volkshilfe-Haus einquartierten Flüchtlingen zu einem schönen, gemeinsamen und satten Abend – einem Abend voller Nächstenliebe und Wärme.

Rene Komenda organisierte, wie schon im letzten Jahr, ein Festessen für die 50 in Enns lebenden Asylwerber aus Somalia, Sudan, und Syrien sowie 15 Afghanen, die seit einem Monat in Enns untergebracht sind. Sofort waren viele freiwillige Köchinnen, Freunde, Bekannte und Nachbarn helfend dabei und verwandelten das Pfarrzentrum Enns-St. Laurenz zu einem heimeligen Ort mit einer schön gedeckten Festtafel. Es gab Frittaten- oder Nudelsuppe und als Hauptspeise Huhn mit Gemüsereis und Salat. Bei Kaffee und Tee, inklusive gespendeter Wenschitz-Pralinen, plauderten einige bereits recht rege und freuen sich, Enns als ihre neue Heimat nennen zu dürfen. Viele Ennser Einwohner kennen die bereits gut integrierten Somalier, da einige auch das Kupfermucken-Magazin verkaufen dürfen und über diese Arbeit sehr dankbar sind. Gerne würden sie auch eine andere Arbeit annehmen – mit 5,50 Euro am Tag ist es nicht immer einfach, satt zu werden und den Alltag zu bestreiten. Nach einem kleinen traditionellen Zitherkonzert von Fritzi Handlgruber und einer Klaviereinlage von Anna Salomon und Ulli Groschupfer zeigten die Gäste ihre Dankbarkeit, indem sie fleißig beim Abräumen mithalfen. „Eine tolle Aktion von Familie Komenda“, zeigt sich Andreas Payer von der Volkshilfe überwältigt. Wichtig ist es den Flüchtlingen, immer wieder zu betonen, dass sie in Enns bleiben wollen und gerne arbeiten würden.


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