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ENNS. Demenz ist mehr als ein Gedächtnisverlust oder eine Denkstörung. Demenz verändert auch das Gefühlsleben der Betroffenen. Das kann das Zusammenleben für die Angehörigen schwierig machen und verursacht oft Missverständnisse oder Kränkungen.

Foto: Pawloff
Foto: Pawloff

Aus diesem Grund hat Naomi Feil die Gesprächsmethode der Validation entwickelt, um das Verhalten alter, desorientierter Menschen besser zu verstehen. Auf Einladung der Caritas-Servicestelle für pflegende Angehörige vermittelt am Mittwoch, 8. November um 18 Uhr Waltraud Pommer die Grundlagen der Validation im Pfarramt Enns-St. Laurenz. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden willkommen. 

Mehr als eine Denkstörung

Im Umgang mit sehr vergesslichen oder dementen Menschen können sich viele Fragen ergeben: Kann ich in einer Beziehung bleiben auch wenn er mich kränkt? Was passiert in „seiner Welt“? Kann ich seine Aussagen ernst nehmen? Diese Fragen entstehen, weil Demenz mehr als ein Gedächtnisverlust oder eine Denkstörung ist. Demenz verändert das Gefühlsleben der Betroffenen nachhaltig. Um Menschen mit Demenz zu verstehen, muss man deshalb zuerst ihr Gefühlsleben verstehen.

Im Gespräch bleiben

Die Gesprächsmethode der Validation kann dabei helfen, die Gefühle und das Verhalten zu deuten und den Umgang dementsprechend zu gestalten. Ziel der Gesprächsmethode ist es, mit dementen Menschen im Gespräch zu bleiben und bis zuletzt die Wertschätzung und Beziehung aufrecht zu erhalten.

Einfühlsames Gespräch

Validation zeigt den Weg des einfühlsamen Gesprächs auf, der bei Betroffenen und Angehörigen den Stress reduziert. Die Validationslehrerin und Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Waltraud Pommer vermittelt die Grundlagen und Techniken der Validation und trägt so zu einer entspannten und wertschätzenden Pflegebeziehung bei. Der Eintritt ist frei.


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