"Der Held aus dem Westen" erfreut Besucher
ENNS. Das „Theater im Hof“ hat nicht nur die Premiere höchst erfolgreich hinter sich gebracht, sondern mit vier absolvierten Vorstellungen bereits gehörig Fahrt aufgenommen.

Wie man es aus den letzten Jahren gewohnt ist, überzeugt, neben den Darstellern selbst, vor allem die Kombination aus Musik und Schauspiel. Die Übersetzung eines Irischen Dorf-Slangs ins Oberösterreichische, gibt der ganzen Vorstellung dann noch das gewisse Extra. „Der Held aus dem Westen“ ist eine Komödie mit Musik in drei Akten von John Millington Synge, dessen Hauptakteur Adrian Stowasser (Christopher Mahon) seinen Vater mit einer Axt erschlagen hat und fern der Heimat in einem Dorf als Held gefeiert wird. Zumindest solange, bis der totgeglaubte Vater wieder auftaucht.
Schräge Komödie
Weiters ist „Der Held aus dem Westen“ nicht nur eine wunderbare Parabel über die Konfrontation der Legende mit der Wirklichkeit und über die Macht der Worte und Geschichten, sondern auch eine rotzfreche Mischung aus Krimi, Komödie, Liebesgeschichte und Generationenstück. Synges Meisterwerk erzählt die Legende vom Vatermörder in bilderreicher Sprache und mit wunderbar schrägem Humor.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden