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Kommentar zum Artikel: Fakten zum "Hühnerstreit" in Ennser Wohnsiedlung

Rafael Haslauer, 23.07.2018 14:30

Kommentar zum Artikel: Fakten zum „Hühnerstreit“ in Ennser Wohnsiedlung

Früher einmal hatten doch viele Menschen Hühner im Garten, bekam ich in den letzten Tagen immer wieder zu hören, was leider nicht das Einzige ist, das früher einmal anders war. Früher einmal lebten wir in einer Welt, in der das Wort Gemeinschaft noch eine ganz andere Bedeutung hatte. Damals, als man sich noch nicht so viel leisten konnte, als der Großteil des Lohnes noch für Lebensmittel ausgegeben wurde und es nicht so selbstverständlich war wie heute, mit dem Geld, das man damals verdient hat, auch bis zum Monatsende auszukommen.

Wohlstand und Neid

Leider – und das ist bezeichnend für die westliche Welt – trat mit dem Wohlstand auch der Neid in das Leben der Menschen, der, wenn man es genau nimmt, die Wurzel allen Übels darstellt. Alles Schlechte hat im Neid seinen Ursprung. Die Menschen sind unzufrieden, weil der Nachbar ein größeres Haus hat als man selbst; weil sie gerne einen größeren Fernseher und das neueste Handy hätten; weil sie anstatt in Kroatien, lieber auf den Malediven urlauben würden oder weil sie gerne einen Balkon hätten; und hat man einen Balkon, hätte man lieber einen Garten, immerhin hat der „Huaba“ auch einen, und was der „Huaba“ hat, das werd ich mir wohl auch leisten können.

Miteinander

Es ist das Denken in materiellen Besitztümern, das die Menschen abstumpft und die Gesellschaft immer weiter auseinandertriften lässt. Die Gemeinschaft bleibt auf der Strecke, wie das aktuelle Beispiel anschaulich zeigt, wodurch einer guten Nachbarschaft mit einem Mal der Garaus gemacht wurde. Vielleicht wäre es mal wieder an der Zeit, sich gegenseitig die Hände zu reichen, anstatt zu sanktionieren, zu bestrafen und zu urteilen, wie uns das jeden Tag aufs Neue vorgelebt wird.


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Gastuser
Gastuser
24.07.2018 19:02

Traurige Hühnerzeit

In welcher Zeit leben wir. Hühner sind „Nutztiere“ und dürfen nicht gehalten werden. Wenn Tag und Nacht in fast jedem 2. Haus unsere lieben Hunde bellen, unsere Gehstege, Felder und Wiesen, Waldwege „zuscheißen“ und jedes Eck mit Urin bedeckt werden, regt sich keine Menschenseele. Wir leben in einer traurigen Zeit.

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Gastuser
Gastuser
24.07.2018 11:17

Hühnerstreit

Wir wohnen in einem Dorf, die Bauern haben keine Viecher mehr, aber in zwei Siedlungen gibt es noch Hühner mit Hahn, die krähen halt um 1/2 5 Uhr in der früh, uns stört das überhaupt nicht. Schade daß die kleinen Tiere in manchen Gegenden die Nachbarschaft stören, sie haben auch ein Recht auf ihr Dasein.