Beethovens Meisterwerk als musikalischer Höhepunkt der Landesausstellung in Enns
ENNS. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung des Vereins Orchester Collegium Ennsegg zur Aufführung der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven in die Stadthalle Enns am 21. September 2018.

Beim Empfang vor dem Konzert würdigte Bürgermeister Franz Stefan Karlinger die Kulturarbeit des Vereines und bedankte sich beim künstlerischen Leiter des Orchesters und Obmann Christoph Bitzinger für seinen unermüdlichen Einsatz für die Kultur. Der Landeskulturdirektor Mag, Reinhold Kräter, der die Begleitprojekte für die Landesausstellungen ins Leben rief, unterstrich den causalen Zusammenhang zwischen dem grenzüberschreitenden Meisterwerk und dem Motte der diesjährigen Ausstellung in Enns.
Ode an die Freude
Der Dirigent Matthias Giesen hob in seiner Werkeinführung die politische Aussage des Textes von Friedrich Schiller hervor. “Alle Menschen werden Brüder“ ist in der heutigen europaweiten politischer Situation aktueller denn je. Nicht umsonst wurde Beethovens Ode an die Freude zur Hymne der Europäischen Union erklärt.
Standing Ovations
Im Konzert gelang dem klanggewaltigen Orchester Collegium Ennsegg eine fein nuancierte Interpretation. Die Solisten Regina Riel Sopran, Gerda Lischka Alt, Markus Miesenberger Tenor und Michael Wagner Bass glänzten mit ihren hervorragenden Stimmen. Der Limes Chor, bestehend aus den Chören der Region, wurde von Edgar Wolf bestens auf die schwierige Choraufgabe vorbereitet. Im Finale führte der Dirigent Matthias Giesen seine „Freunde“ geschickt zur göttlichen „Freude“. Und die „Freude schöner Götterfunken“ bleibt allen Beteiligten und Besuchern dieser Aufführung lange in Erinnerung. Standing Ovations.


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