Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ENNS. Das Orchester Collegium Ennsegg spielt am Freitag, 29. März 2019 um 19.30 Uhr einen Schubertabend im Schloss Ennsegg. Das Programm ist eine Orchesterfassung von Christian Wirth. Wir baten ihn zum Kurz-Interview.

Christian Wirth Foto: Simlinger
Christian Wirth Foto: Simlinger

Tips: Das Konzert des 'Collegium Ennsegg' steht unter dem Titel 'Schubert'. In welcher Weise beeindruckt Sie der Komponist Franz Schubert?

Wirth: Schubert war ein vielseitiger und äußerst produktiver Tondichter. Obwohl er bereits mit 31 Jahren starb, hinterließ er ein unglaublich vielfältiges Werk: Sieben vollständige Sinfonien, geistliche und weltliche Chorwerke, Bühnenwerke, Kammermusik, Klaviermusik und 600 Lieder.

Tips:Ein sehr vielseitiger Künstler sozusagen?

Wirth: In der Tat. Mit seinen Gedicht-Vertonungen von Goethe, Heine, Müller und vielen anderen, war er sozusagen der Songwriter des frühen 19. Jahrhunderts.

Tips:Das Collegium Ennsegg präsentiert die Sinfonie Nummer fünf, das Konzertstück für Violine und drei seiner Lieder, die Schubert für Gesang mit Klavierbegleitung komponierte. Wie kommt man auf die Idee, diese Lieder für Orchester zu bearbeiten?

Wirth: Als klassisch ausgebildeter Musiker war und bin ich immer wieder umgeben von der Musik Franz Schuberts. Als ich die Klaviernoten der Lieder studierte, erkannte ich einmal mehr die Genialität Schuberts. Auf welche Art und Weise er die Gedichte vertonte, wie er die unterschiedlichen Stimmungen und Charaktere musikalisch umsetzte, faszinierten mich. Ich konnte erahnen, wie Schubert seiner Lieder für Orchester geschrieben hätte. Einige berühmte Tonschöpfer, wie Franz Liszt, instrumentierten Schubert-Lieder für Orchester. Natürlich analysierte ich auch manche Partituren der hochgeschätzten Komponistenkollegen. Schließlich fertigte ich meine Instrumentierungen an, in tiefer Verneigung vor dem großen Meister und im Sinne des Komponisten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden