Schutzschilder erhöhen Sicherheit für Kinder und Pädagoginnen des Kinderhauses "Hand in Hand"
ENNS. Um einen besseren Schutz zu gewährleisten, stellte die Firma Seyrlehner aus Enns den Pädagoginnen des Kinderhauses „Hand in Hand“ zwölf Schutzschilder zur Verfügung.

In den Kinderbetreuungseinrichtungen des Kinderhauses wurde bisher ein Notbetrieb angeboten. Die Krabbelstube mit normalerweise 30 Kindern war geschlossen. Der Kindergarten, der sonst von 62 Kindern besucht wird, blieb während der Krise und sogar in den Osterferien geöffnet, auch wenn an manchen Tagen nur ein oder zwei Kinder anwesend waren.
Gefühl der Sicherheit
Anders als für die Kinder gilt für die Pädagoginnen Maskenpflicht. Ausreichende Schutzvorkehrungen können aufgrund der Nähe zu den Kindern allerdings nicht getroffen werden. „Die Schutzschilder schützen zwar auch nicht vor Viren, stellen aber eine Barriere gegen große Tröpfchen dar. Man hat auch eine gute Sicht, und die Kinder erkennen die Mimik der Pädagoginnen. Außerdem geben sie den Pädagoginnen ein Gefühl der Sicherheit und leisten zudem einen erzieherischen Beitrag im Umgang mit Infektionen“, sagt Petra Kamptner, die Leiterin des Kinderhauses „Hand in Hand“.
Betrieb wird hochgefahren
In Kurzarbeit wurde keine der insgesamt 18 Pädagoginnen geschickt. „Manche haben von zuhause aus gearbeitet und den Eltern Lernmaterialien oder Liedertexte zugeschickt. Manche wurden auch vom Dienst freigestellt“, so Kamptner. Jetzt, da der Alltag wieder einkehrt, wird der Betrieb langsam hochgefahren. Seit Montag ist die Krabbelstube geöffnet. „Ab 14. Mai werden wieder alle Pädagoginnen im Haus sein“, sagt Kamptner.


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