Zwei Schülerinnen der HBLA Lentia nähten im Praktikum 1.000 Masken
LINZ/KRONSTORF. Weil es aufgrund von Corona auch mit Praktikumsplätzen schlechter ausschaut, nutzten zwei Schülerinnen der HBLA Lentia die Möglichkeit. Bernadette Luger und die Kronstorferin Claudia Gusenleitner nähten 1.000 waschbare Mund-Nasenschutzmasken, das Projekt konnte den beiden als Praktikum angerechnet werden. Die Masken gehen übrigens an Sonderschulen sowie integrative Schulen, aber auch Schüler, die keinen anderen Zugang zu einer Maske haben.

Die 1.000 genähten Masken wurden von den beiden Schülerinnen nun am LH-Stellvertreterin Bildungslandesrätin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer übergeben. Die Masken sind waschbar, doppellagig, aus hochwertiger Baumwolle und auch schön bunt.
„Wir sind froh, dass wir trotz der Pandemie mit dem Nähen der Mund-Nasenschutzmasken unser Pflichtpraktikum absolvieren konnten. Es war eine neue Erfahrung, so viele Masken zu nähen. Dadurch konnten wir ein Gefühl bekommen, wie es Näherinnen und Nähern in der Textilbranche geht“, so Bernadette Luger aus Mank und Claudia Gusenleitner aus Kronstorf, Schülerinnen an der Höheren Lehranstalt für Mode in Linz.
In Sommermonaten gearbeitet
Das Corona-Virus hat auch die Zahl der Praktikumsplätze erheblich eingeschränkt. Das Bildungsministerium schuf daher die Möglichkeit, solche eigenständigen Projekten das Praktikum zu werten. Bernadette Luger (3. Klasse Fachschule für Mode) und Claudia Gusenleitner (5. Klasse Höhere Lehranstalt für Mode) nutzten diese Möglichkeit und fertigten in den Sommermonaten eigenständig 1.000 waschbare Mund-Nasenschutzmasken an. „Sie erfüllten mit der präzisen Vorbereitung und Fertigung der hohen Anzahl an Mund-Nasenschutzmasken die Kriterien des Pflichtpraktikums zur vollen Zufriedenheit“, so Fachvorständin Ulrike Sandler.
Auch HBLA Lentia Direktorin Regina Reiter ist begeistert. „Ich bin ich sehr froh, dass die Schülerinnen das vorgeschriebene Praktikum auf diese Art und Weise erfüllen konnten und ihre handwerkliche Expertise in die Produktion hochwertiger Masken einbrachten. So konnten sie ihre Handwerkskünste für einen guten Zweck einsetzen.“
„Wichtiger Beitrag“
„Was könnte den Zusammenhalt in Oberösterreich besser widerspiegeln als zwei junge Schülerinnen, die für andere Schüler, aber auch Pädagogen Mund-Nasenschutzmasken nähen“, betont LH-Stellvertreterin Haberlander. „Wir bedanken uns für die Mund-Nasenschutzmasken. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit im Bildungsland Oberösterreich. Diese Masken sehen zudem auch wirklich toll aus“, so Haberlander und Bildungsdirektor Klampfer.


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