Heeresunteroffiziersakademie und Einsatzorganisationen gedachten verstorbener Kameraden
ENNS. Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Marien fand gestern eine Allerseelenfeier mit anschließender Kranzniederlegung statt.

Bei der Feier wurde der Gefallenen der beiden Weltkriege, der Opfer für Österreichs Freiheit und der im Dienst sowie im friedenserhaltenden Einsatz verunglückten Heeresangehörigen gedacht. Neben der Heeresunteroffiziersakademie waren auch das Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr, der Österreichische Kameradschaftsbund und das Österreichische Schwarze Kreuz vertreten. Akademiekommandant Klaus Klingenschmid rezitierte ein Gedicht von Otto Ernst. Das Leben sei endlich, daher dürfe man sich nicht ewig Zeit lassen, die Erde zu einem besseren Ort zu machen. Ereignisse wie die Corona-Pandemie oder der Terroranschlag in Wien vor einem Jahr machen es notwendig, innerhalb der Organisationen zusammenzuhalten. Pfarrer Alexander Puchberger segnete darauf den Ehrenkranz. Puchberger erwähnte, dass bei der Ehrung der Gefallenen viele Symbole zur Anwendung kommen. Den Gedenkstein mit Wasser zu besprengen sei eine Symbol für die Taufe, das Verbrennen von Weihrauch ein Symbol für das gute Handeln der Einsatzorganisationen und die Kranzniederlegung ein Symbol für das ewige Leben.


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