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BEZIRK LINZ-LAND. Im Bezirk wurden bereits einige Spendenaktionen für ukrainische Flüchtlinge ins Leben gerufen.

(V.l.) Christa Kutil und Kornelia Hamberger in der Garage, wo die Spenden zwischengelagert werden. (Foto: Hamberger)

Die Firma DM sowie viele Privatpersonen haben großzügig Kinderkleidung, Windeln, Babynahrung, Decken, Medikamente und Verbandszeug gesammelt. Die Spenden werden großteils in der Garage von Christa Kutil in Haid zwischengelagert. „Ein Freund meines Sohnes stammt aus Ungarn und ist in Kontakt mit NGOs vor Ort“, sagt sie. Große Bekanntheit erreichte die Spendenaktion nach einem Facebook-Post der Astnerin Kornelia Hamberger, deren Mann eine Ordination in Haid führt, wo sie in Kontakt mit Kutil trat. „Ich kann seitdem das Haus nicht mehr verlassen, da pausenlos Spenden davorstehen, und fahre ständig zu Patienten, um Waren abzuholen. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bei allen bedanken“, sagt sie. Die gespendeten Waren werden nächste Woche mit zwei Lkw nach Ungarn transportiert.

Gebol schickt FFP3-Masken

Gerhard Frank, Geschäftsführer und Eigentümer der Ennser Firma Gebol, entsendet einen Hilfstransport an die ukrainische Grenze. Ziel ist es, die Menschen mit 100.000 FFP3-Masken zu unterstützen, um eine zusätzliche Ausbreitung der Corona-Pandemie zu bremsen. Den Transport der gespendeten Schutzmasken übernimmt die Mannschaft des oberösterreichischen Samariterbundes. In einem Hilfskonvoi mit mehreren Fahrzeugen werden die Masken und andere, dringend benötigte Spenden in Flüchtlingslager der Slowakei gebracht.

Trost für die Kinder

Auch die Handarbeitsrunde Kronstorf hat sich zum Ziel gesetzt, ukrainische Flüchtlinge zu unterstützen. „Wir stricken Decken und Trostbären für die Kinder, damit sie in dieser schweren Zeit Trost finden“, sagt Linda Oberlininger, die Leiterin der Handarbeitsrunde. Die gestrickten Waren werden dann an die Landlerhilfe übergeben. Gerne nimmt die Handarbeitsrunde Stoff- und Wollspenden entgegen (Mail an fliesen@oberlininger.at).


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