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ST. VALENTIN. Theresa Mühlberghuber aus St. Valentin wurde für ihre Masterarbeit „Mobility as a Service im ländlichen Raum in Österreich: Herausforderungen“ für den Staatspreis für Mobilität 2021 in der Kategorie Zukunftspreis nominiert.

Theresa Mühlberghuber legte den Fokus ihrer Arbeit auf den ländlichen Raum in Österreich, der weitgehend unerforscht ist. (Foto: Thomas Lettner)

Theresa Mühlberghuber hat 2021 ihr Masterstudium „Digital Business Management“ an der JKU Linz beendet. „Unter Mobility as a Service (MaaS) versteht man den Ansatz, eine einheitliche Plattform für verschiedene Mobilitätsanbieter zu finden, um den Transport mit eigenen Fahrzeugen zu ersetzen“, erklärt Mühlberghuber, die ab Mai als Projektmanagerin beim Öko-Unternehmen „Grüne Erde“ arbeiten wird.

Forschungslücke erkannt

Forschungen zu MaaS im städtischen Raum gibt es schon viele. Mühlberghuber legte den Fokus ihrer Arbeit daher auf den ländlichen Raum in Österreich, der weitgehend unerforscht ist. Die Forschungsfrage ihrer 120-seitigen Masterarbeit lautete folglich „Welche Herausforderungen erschweren die Umsetzung von Mobility as a Service im ländlichen Raum Österreichs?“. Zwanzig Herausforderungen wurden mithilfe von Experteninterviews erhoben.

Klimaschutzziele erreichen

Die Herausforderungen aus der Fachliteratur wurden in einer Literaturanalyse zusammengefasst und mit den erhobenen Herausforderungen verglichen, um Unterschiede und Parallelen aufzuzeigen. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend wurde versucht, die Umsetzung von MaaS zu unterstützen und einen Beitrag zur Verbesserung der Mobilität in diesem Raum zu leisten. Dadurch wiederum können die Klimaschutzziele der österreichischen Regierung erreicht sowie soziale Inklusion ermöglicht werden. Die Verleihung des Staatspreises findet am Donnerstag, 28. April, statt.

 

 


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