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NIEDERNEUKIRCHEN. Mithilfe von „Zukunft Jugend“ wurde die unebene Wiese hinter der Landesmusikschule Niederneukirchen Richtung Friedhof in einen attraktiven Hotspot für alle Gemeindebürger verwandelt. Gleichzeitig wurde damit ein Ort geschaffen, wo auf die Problematik des Bienensterbens hingewiesen wird.

Gemeinsam gestalteten die Jugendlichen den neuen Treffpunkt. (Foto: Zukunft Jugend)
  1 / 2   Gemeinsam gestalteten die Jugendlichen den neuen Treffpunkt. (Foto: Zukunft Jugend)

Die Jugendlichen bekamen die Möglichkeit, den vorgegebenen Raum zu gestalten, sich handwerklich zu betätigen und Verantwortung für ihre Arbeit beim Bau sowie auch für die Pflege und Instandhaltung des Treffpunkts zu übernehmen. Die Bauhofmitarbeiter fertigten Blumentröge an, die von den Jugendlichen mit Futterpflanzen bestückt wurden, um den Platz einzurahmen. In der Mitte wurde gesägt, gebohrt und gestrichen, um eine wabenförmige Sitzbank für Begegnungen und Gespräche auf Augenhöhe zu bauen. Unter anderem wurde auch Altholz eingebracht, um den Bienen und Insekten einen Lebensraum zu schenken, aber auch um das Zusammenspiel von Jung und Alt zu versinnbildlichen. Denn auch wenn der Bienenplatz von und für Jugendliche kreiert wurde, soll er auch als Begegnungszone für alle Niederneukirchner dienen und Musikschüler, Friedhofsbesucher und Passanten zum Verweilen einladen. „Klima- und Naturschutz ist Thema der heutigen Zeit und wir möchten den Jugendlichen die Möglichkeit geben, trotz der zunehmenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen einen liebgewonnenen Berührungspunkt mit der Natur (Bienen, Pflanzen, Holz) zu schaffen, um eine Vertrautheit und Wertigkeit zu fördern. Denn diese ist ausschlaggebend dafür, wie viel Respekt die Jugend von heute der Natur in Zukunft entgegenbringen wird“, so Sascha Reischl, Geschäftsführer von „Zukunft Jugend“.


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