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ST. VALENTIN. Um der Opfer der Novemberpogrome des Jahres 1938 zu gedenken, wurde am Mahnmal in der Westbahnstraße ein Kranz nieder gelegt.

Vizebürgermeister Ferdinand Bogenreiter (SPÖ) und Kulturstadtrat Leopold Feilecker (SPÖ) (v. l .) (Foto: mott)

Zum Gedenken der Opfer der Novemberpogrome des Jahres 1938 legten Kulturstadtrat Leopold Feilecker (SPÖ) und Vizebürgermeister Ferdinand Bogenreiter (SPÖ) als Vertreter der Stadtgemeinde Amstetten einen Kranz am Mahnmal für Frieden, Freiheit und Menschenrechte nieder. Dieses Mahnmal in der Westbahnstraße hatte der Künstler Manfred Brandstätter der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gewidmet.

Kulturstadtrat Leopold Feilecker erinnerte im Rahmen der Gedenkfeier an die Gräuel der Nazizeit und die Novemberpogrome. Seitens der Pfarre St. Valentin ermahnt Vikar Rupert Grill, die Erinnerungen wach zu halten. Es gelte der Opfer zu gedenken, um sich nicht durch Vergessen ein weiteres Mal zu töten und es gelte aber auch an die – wenn auch wenigen – Menschen des Widerstands zu denken, die ihr Leben riskierten oder auch verloren, weil sie etwa jüdische Mitbürger versteckten.


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