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ENNS. Das Klimabündnis Oberösterreich hat am 15. und 16. Februar einen Workshop zum Thema Klima an der VS Enns angeboten. Klassenweise durften die Schüler zwölf verschiedene Stationen besuchen: Gemeinsames Mülltrennen, das Upcycling von Kleiderspenden oder etwa kleine Klimaexperimente standen am Programm.

Mit Äpfeln, Kresse und fair produzierter Schokolade wurden die Kinder belohnt. (Foto: VS Enns)
  1 / 5   Mit Äpfeln, Kresse und fair produzierter Schokolade wurden die Kinder belohnt. (Foto: VS Enns)

In der Volksschule Enns fand am 15. und 16. Februar ein Workshop vom Klimabündnis Oberösterreich statt: Insgesamt zwölf Stationen wurden klassenweise erkundet. Abschließend brachten die Kids bei der Gestaltung kreativer Bilder zum Ausdruck, was sie sich für die Zukunft des Klimas auf der Erde wünschen.

Stationenbetrieb schafft Klimabewusstsein

Bei der Station „Marktstand“ mussten die Kinder verschiedene Obst- und Gemüsesorten in „heimisch“ und „exportiert“ unterteilen sowie der entsprechenden Jahreszeit zuordnen. Die Schüler durften gemeinsam Müll sortieren und haben dabei gelernt, wie wichtig Abfalltrennung und Recycling ist. Beim Workshop „Konsum, Kleidertausch und Upcycling“ bot sich die Möglichkeit, aus Kleiderspenden neue Dinge zu schaffen - zum Beispiel Haarbänder oder Handschuhe. Im Rahmen einer Station zum Thema Konsum stellten die Schüler Badekugeln und Lippenbalsam inklusive Verpackung selbst her. Außerdem wurde gemeinsam ein Fahrradreifen repariert, um zu zeigen, dass kaputte Dinge nicht zwingend Wegwerfgut sind.

Experimentierfreudige Schüler

Auch diverse kleinere Klimaexperimente standen am Plan: Mithilfe von Backpulver und Essig konnten die Schüler in einer Flasche beobachten, wie Gase entstehen. Durch eine Becherlupe wurden Tierchen in der Erde beobachtet. Ein weiterer Versuch zeigte, dass verschiedene Bodenarten unterschiedlich gut Wasser speichern.

Abgasbilanz der Schulwege

Auch das Thema Klimaerwärmung wurde altersgerecht aufgegriffen: Gemeinsam besprachen die Kinder, ob sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Auto oder Bus in die Schule gelangen. Anschließend wurde für jede Klasse ein „Abgasplakat“ erstellt, um zu verdeutlichen, wie viele Abgase auf dem Weg zur Schule entstehen und was das für den Planeten Erde bedeutet.


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