Volksschüler lernen Umgang mit Gefahren bei Kindersicherheitsolympiade
ST. FLORIAN/LINZ-LAND. Welche Volksschulklasse in Sachen Selbstschutz und Eigenvorsorge die Nase vorne hat, will der OÖ Zivilschutz heuer im Rahmen der „Safety Tour“ wieder ermitteln. Die dritte Klasse der VS St. Florian holte sich beim Bezirksbewerb verdient den Sieg.

Im Zuge der Kindersicherheitsolympiade „Safety Tour“ des OÖ Zivilschutz lernen Kinder der dritten und vierten Klasse Volksschule auf spielerische Weise, Gefahren zu vermeiden bzw. bewusst mit Gefahren umzugehen. In elf Bezirksbewerben kämpfen die Schüler um den Einzug ins Landesfinale, welches am 6. Juni in Leonding stattfindet.
Florianer Volksschule siegte
Beim Bezirksbewerb in St. Marien ging die dritte Klasse der VS St. Florian mit einem sensationellen Punktevorsprung als Sieger hervor. Somit wird sie den Bezirk Linz-Land im Leondinger Landesfinale vertreten. Zweiter wurde die vierte Klasse der VS Weichstetten. Den dritten Platz sicherte sich die 3b der Volksschule St. Marien.
Mit den Kindern freuten sich bei der Siegerehrung St. Mariens Bürgermeister Walter Lazelsberger sowie Zivilschutz-Beauftragter Klaus Eichinger.
Richtiges Verhalten im Notfall
Unter anderem mussten die Kinder Sicherheitsfragen beantworten, den Sicherheits-Parcours mit einem Scooter absolvieren und ihr Können beim Löschbewerb unter Beweis stellen. Später konnten sich die Volksschüler bei Feuerwehr, Polizei und Rotkreuz über deren Arbeitsalltag und die Einsatzfahrzeuge informieren.
Die „Bewusstseinsschaffung unter den Kindern, wie sie Unfälle vermeiden können und sich in Notfällen richtig verhalten müssen“ stand im Mittelpunkt, wie Bezirksleiter des OÖ Zivilschutz Werner Hellrigl betont. Der Bewerb zeige doppelte Wirkung: „Die Kinder erzählen zu Hause vom Erlebten und schaffen so auch Bewusstsein in der Familie.“


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