Austropop zum Mitsingen
NIEDERNEUKIRCHEN. Alle zwei Wochen besucht die Ennser Keyboarderin LIZ mueller die Werkstätte, um mit den Beschäftigten gemeinsam zu singen und zu musizieren. Gesangsstunden mit der Musikerin sind seit nunmehr fünf Jahren fixer Bestandteil des Programms in der Lebenshilfe-Werkstätte.

„Mit den Menschen dort gemeinsam zu musizieren und zu singen, macht unglaublich viel Spass. Musik verbindet Menschen, Musik bringt gute Laune, mit Musik kann man Emotionen freien Lauf lassen, zur Musik bewegt man sich und es finden sich auch neue Freundschaften. Manchmal kommen die Leute müde oder traurig in die Stunde und nach dem ersten Lied sind alle gut gelaunt und lachen. Die dreißig Minuten vergehen wie im Flug und wir erwarten sehnsüchtig schon die nächste Stunde“, erklärt die Ennser Fußkeyboarderin, die seit dem Jahr 2018 regelmäßig die Lebenshilfe-Werkstätte Niederneukirchen besucht und mit den Beschäftigten musiziert. Liz spielt ausschließlich deutschsprachige Lieder, die allen gut bekannt sind und bei denen jeder mitsingen kann. Auch wer keine Lust zum Singen hat, ist eingeladen. Klatschen, Trommeln oder einfach nur zuhören hebt die Laune und fördert die Gemeinschaft.
Inklusion in allen Bereichen
Die Beschäftigten und die Mitarbeiter der Werkstätte Niederneukirchen machten es sich zur Aufgabe, Inklusion vor allem auch in der eigenen Werkstätte zu leben. Daher wird nach einem selbst erarbeiteten Strukturkonzept, in welchem es keine Fördergruppen im klassischen Sinne mehr gibt und alle Arbeitsangebote in einem gewissen Rahmen für alle offen stehen, gearbeitet. Die Beschäftigten sollen sich wohlfühlen, Spaß an den Angeboten haben und auf neue Beschäftigungs- und Arbeitsangebote neugierig werden. Die Menschen mit Beeinträchtigung sollen Integrative Beschäftigung kennenlernen und dabei bei Unternehmen, Vereinen oder Organisationen außerhalb der Werkstätte tätig werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden